Sport | Fußball 22.09.2015

Bayerns Alonso soll Steuern hinterzogen haben

Xabi Alonso (li.) sieht sich laut Medienberichten mit einer Strafanzeige konfrontiert. © Bild: APA/EPA/ALEXANDROS VLACHOS

Der Spanier weist die Gerüchte via "Twitter" von sich.

Die spanischen Steuerbehörden haben laut Medienberichten Ermittlungen gegen Bayern-München-Star Xabi Alonso eingeleitet. Bei der Staatsanwaltschaft habe die Behörde bereits eine Strafanzeige gegen den 33-jährigen Mittelfeldspieler gestellt, wie die Zeitung El Mundo berichtete. Alonso ließ am Dienstag auf Twitter mitteilen, er sei allen und jeder einzelnen seiner Steuerpflichten nachgekommen.

Der Spanier soll in seiner Zeit bei Real Madrid zwischen 2011 und 2012 seine Einnahmen aus seinen Bildrechten nicht versteuert haben. Die Staatsanwaltschaft hat nun sechs Monate Zeit, um die Ermittlungen abzuschließen und über eine eventuelle Anklage zu entscheiden.

Um welchen Betrag es geht, wurde nicht bekannt. El Mundo weist jedoch darauf hin, dass es bei ähnlichen Ermittlungen gegen Alonsos früheren Liverpool-Teamkollegen Javier Mascherano, der den selben Berater hatte, es zwischen 2011 und 2012 um 1,5 Millionen Euro geht. Der Betrag müsste bei Alonso also höher liegen, heißt es.

Seine Einnahmen aus Bildrechten soll Mascherano an eine Firma auf Madeira überwiesen haben. Im Verlauf der Ermittlungen gegen den seit 2010 für den FC Barcelona spielenden Argentinier sollen die Behörden auf Alonso gestoßen sein. Ärger mit den Steuerbehörden hatten zuletzt zahlreiche Profis der Primera Division, darunter Barcelona-Superstar Lionel Messi und Nationaltorhüter Iker Casillas.

( Agenturen , ab ) Erstellt am 22.09.2015