Maradona will Frieden mit Italiens Fiskus

dapdArgentinas Diego Maradona, head coach of Al Wasl Football Club, gestures during the Etisalat Pro-League soccer match between Al Wasal and Sharjah in Sharjah, United Arab Emirates, Monday, Jan. 23, 2012. (Foto:Hassan Ammar/AP/dapd)
Foto: dapd Diego Maradona sehnt sich nach Italien.

"Ich möchte alle meine Freunde im Land umarmen", meint der Argentinier. Der Fiskus fordert 38 Millionen Euro.

Diego Maradona will seinen Steuerstreit mit dem italienischen Finanzamt beilegen. "Ich möchte die Sache klären und eine endgültige Einigung mit dem Fiskus finden", sagte der Argentinier in einem Interview mit dem Fernsehsender Sky. Er habe immer alle Steuern gezahlt, die ihm bekanntgewesen seien. "Ich war nie ein Steuerhinterzieher", betonte Maradona. Er lege Wert darauf, dass er nicht letztinstanzlich wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden sei.

Italienischen Medienberichten vom Sonntag zufolge fordert der Fiskus mittlerweile für nicht gezahlte Steuern, Strafen und Zinsen rund 38 Millionen Euro von Maradona, der als Profi zwischen 1984 und 1991 für den SSC Napoli gespielt hatte. Bei seinen jüngsten Besuchen in Italien hatte die Finanzpolizei bei Maradona Schmuck und Uhren gepfändet, den Argentinier aber nicht verhaftet.

Dennoch beschwerte sich Maradona in dem Interview, dass die Finanzbehörden seine Rückkehr nach Italien verhindern würden. "Ich möchte wieder nach Italien kommen und die Neapolitaner und alle meine Freunde im Land umarmen", sagte Maradona. Der jetzige Trainer des Klubs Al-Wasl in Dubai warf dem Fiskus vor, ihm "Unrecht angetan" zu haben.

(apa / jom) Erstellt am
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