Sport | Fußball
11.03.2014

Manchester hofft auf ein Wunder in Barcelona

Manchester City muss im Achtelfinal-Rückspiel ein 0:2 aufholen.

Vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League haben Barcelona und Manchester City eines gemeinsam: Beide Klubs haben zuletzt Niederlagen einstecken müssen und durchleben eine kleine Krise. Manchester scheiterte im Viertelfinale des englischen FA-Cups sogar an Zweitligist Wigan, Barcelona verlor gegen Abstiegskandidat Valladolid 0:1.

Vor allem aber abseits des Fußballplatzes gab es traurige Kunde: Die schwangere Anna Ortiz, Frau von Andres Iniesta, verlor das Kind.

Nach dem 2:0-Sieg von Manchester scheint der Aufstieg für Barcelona daheim im Nou Camp nur noch Formsache zu sein. Manchester gibt sich aber noch nicht geschlagen. "So eine Niederlage kann auch eine Reaktion hervorrufen. Sie könnte positiv für uns gewesen sein", hofft Coach Pellegrini. Der Chilene hofft auf ein Wunder: "Ich bin absolut sicher, dass wir es schaffen können".

Der französische Manchester-Mittelfeldspieler Samir Nasri meinte vor dem Rückspiel: "Wir haben nichts zu verlieren. Wir werden Barcelona attackieren und versuchen, ein frühes Tor zu erzielen. Das könnte sie beunruhigen, besonders nach ihrer Niederlage am Wochenende."

Unruhe herrscht bei Barcelona vor allem im Umfeld, auf den Tribünen unter den Fans. Es geht nicht nur ums Weiterkommen in der Champions League, die Mannschaft muss Fans, Medien und vor allem sich selbst dringend beweisen, dass die Ära von Messi & Co. nach den vielen enttäuschenden Partien der jüngeren Zeit und dem Rückfall auf den dritten Platz der Primera Division doch noch nicht endet. Die Anhänger hoffen auf eine ähnliche Leistung wie in Manchester.

Barcelonas Defensive warnt aber vor Manchester-Stürmer Agüero, der wieder mit von der Partie ist. Goalie Valdes: "Er ist gefährlich, bei ihm muss man aufpassen."

Klare Sache

Der zweiten Mittwoch-Partie in der Eliteliga fehlt jegliche Spannung. Paris St. Germain empfängt Bayern Leverkusen und kann nach dem 4:0-Sieg im Hinspiel wohl mit angezogener Handbremse agieren. Denn Leverkusen hat sich schon selbst abgeschrieben und möchte sich beim französischen Meister nur noch mit Abstand aus der Champions League verabschieden. "Der Mannschaft fehlt jegliches Selbstvertrauen", gestand sogar Bayer-Boss Michael Schade, forderte aber dennoch vollen Einsatz. "Ich erwarte, dass die Spieler alles geben werden, um sich würdig zu verabschieden."