Sport | Fußball 05.12.2011

Mainz und Hannover voran

Zweite Runde, zweiter Sieg: Mainz erklomm die Tabellenspitze der deutschen Bundesliga vor Hannover und Stuttgart.

Viel war spekuliert worden nach dem Start der Deutschen Bundesliga. Würde Meister Dortmund die Qualität der letzten Saison über die Sommerpause retten können? Mit einem klaren Ja antwortete die Mannschaft von Jürgen Klopp im Auftaktspiel, als der HSV vorgeführt wurde.

Am Samstag aber war die Herrlichkeit dahin - Dortmund verlor in Hoffenheim mit 0:1, der Freistoßtreffer von Salihovic (9. Minute) brachte auch schon die Entscheidung.

Würde Schalke 04 die Dauerkrise überwinden, das war eine andere Frage. Dass die Gelsenkirchener trotz Neuzugang Christian Fuchs beim 0:3 in Stuttgart chancenlos waren, bestärkte die Kritiker. Am Samstag aber kam Köln in die Arena AufSchalke und untermauerte seinen schlechten Ruf. Zwar gingen die Gäste durch Podolski in Führung (12.) - das war's. Drei Treffer von Huntelaar (42./Elfer, 47., 84.), je einer von Holtby (48.) und Raúl (59.) - Köln ist Letzter und hat ein Torverhältnis von 1:8. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Schalker Ausgleich durch einen umstrittenen Handselfer zustande kam. Christian Fuchs spielte übrigens durch.

Beständig

Mainz ist nach dem Sieg in Freiburg auf Wolke sieben.
© Bild: apa

Konstantere Leistungen zeigten Mainz und Hannover. Die in der Europa-League-Quali an Austria-Gegner Gaz Metan Medias gescheiterten Mainzer machten in Freiburg einen großen Schritt nach vorn (nämlich an die Tabellenspitze), und das ging so: In der 64. Minute bekamen die Südbadener den Ball nach einem Ivanschitz-Corner nicht aus ihrem Strafraum, Risse schoss ihn zur Gästeführung ins Netz. In der 74. Minute wurde Ivanschitz durch Julian Baumgartlinger ersetzt, Choupo-Moting erhöhte fünf Minuten auf 2:0, Cissés Anschlusstreffer kam zu spät (91.).

Hannover siegte mit Emanuel Pogatetz in Nürnberg 2:1 und bleibt den Mainzern auf den Fersen. Nach dem überraschenden Auftaktsieg bei Bayern München hat sich Borussia Mönchengladbach ohne den verletzten Abwehrchef Martin Stranzl gegen den VfB Stuttgart (Martin Harnik spielte durch) mit einem 1:1 begnügen müssen. Bayern hingegen quälte seine Fans in Wolfsburg 90 Minuten lang, hatte Glück, dass ein Treffer von Helmes wegen angeblichen Abseits nicht gegeben wurde - und dann traf Luiz Gustavo zum glücklichen Sieg (91.).

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( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011