Sport | Fußball
05.12.2011

Maierhofers glückloses Debüt

Salzburgs neuer Stürmer war vor allem bei Standards in der Defensive gefragt.

Es geht ja doch. Nach drei Monaten Stimmungsboykott wurde ein Teil der organisierten Fanszene von Rapid ein einziges Mal vor der Rapid-Viertelstunde laut - und zwar nicht, um die eigene Mannschaft zu unterstützen, sondern um Stefan Maierhofer auszupfeifen. Der Ex-Rapidler wurde bei seiner Präsentation vor Anpfiff von den 14.000 Salzburger Anhängern hingegen frenetisch gefeiert.

In Szene setzen konnte sich der Stürmer erstmals in Minute 26 mit einem Kopfball übers Tor, ansonsten war der "Lange" vor allem in der Defensive bei den Standards gefragt. Zu Beginn der Rapid-Viertelstunde verfehlte er die Entscheidung knapp. Zumindest durfte der 29-Jährige erstmals seit seiner Verletzung im Frühjahr durchspielen.

Absage an Boller

Die Suche nach mehr Kreativität für das Mittelfeld geht bei Rapid weiter. Der angedachte Transfer von Lustenau-Spielmacher Sascha Boller wird laut Sportmanager Stefan Ebner mangels Einigung nicht stattfinden: "Es hat Gespräche gegeben, aber diese Geschichte kann man wieder vergessen." Lustenau-Präsident Nagel hatte über einen Spielertausch von Boller mit einem Rapid-Angreifer nachgedacht.

Zum möglichen Transfer von Edelreservist Christoph Saurer nach Ried erklärt Ried-Manager Stefan Reiter: "Ich habe mit Ebner über diese Möglichkeit gesprochen. Momentan sind wir aber mit zwei anderen Spielern schon sehr weit in den Verhandlungen."

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