Marin Leovac wird in der Ukraine viel verdienen

© Agentur Diener/DIENER / Leena Manhart

Karrieresprung
12/29/2014

Leovac steht vor einem Top-Transfer

Dnipropetrowsk will den 26-Jährigen von Rijeka und ist bereit, rund zwei Millionen Euro zu bezahlen.

von Andreas Heidenreich

Zwölf Jahre lang war Marin Leovac ein Violetter. Ausgebildet in der Stronach-Akademie, schaffte der linke Verteidiger 2009 den Sprung in die Kampfmannschaft, wo er jedoch hinter Markus Suttner stets zweite Wahl war.

Seit knapp einem Jahr, seit der nunmehr 26-Jährige die Austria in Richtung Rijeka verlassen hat, geht es mit seiner Karriere aber steil bergauf. In der Europa League erzielte Leovac ein Tor und bereitete eines vor. Als Doppel-Staatsbürger entschied er sich, für Kroatien zu spielen und debütierte prompt gegen Lionel Messi.

Und nun steht der einstige Austria-Reservist, dessen Bruder in der Unter-18 von Rapid kickt, vor einem Millionen-Transfer. "Dnipropetrowsk hat 1,8 Millionen Euro Ablöse geboten", bestätigt Leovac. "Das ist Rijeka aber zu wenig. Ich geh’ davon aus, dass sie sich demnächst zwischen zwei und zweieinhalb Millionen einigen werden." In der Europa League (gegen Olympiakos) dürfte Leovac nicht eingesetzt werden, weil er in diesem Bewerb schon für Rijeka gespielt hat. Dennoch wollen sie ihn verpflichten. "Sie haben ein paar kroatische Spieler und gute Erfahrungen gemacht."

Viel zu verdienen

Leovac soll bei Dnipro seinen Landsmann Ivan Strinic ersetzen, der vor einem Wechsel nach Neapel steht. Bedenken, in ein Land mit politischen Unruhen zu wechseln, hat er keine. "Es ist ein Aufstieg für mich. Die Liga ist stärker als die kroatische und verdienen kann ich wesentlich mehr." Über das Gehalt habe er sich mit dem Klub aus der Ukraine geeinigt.

Durch die höheren sportlichen Anforderungen in der Ukraine hofft Leovac auch, im Fokus von Teamchef Niko Kovac zu bleiben, obwohl das Debüt im November gegen Argentinien und Lionel Messi mit 1:2 verloren ging. Wie es sich angefühlt hat, gegen den Weltstar zu verteidigen? "Man hat gemerkt, dass er nur mit 60 oder 70 Prozent gespielt hat, Und trotzdem war es eine unglaubliche Erfahrung."

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