Sport | Fußball
04.10.2017

Knalleffekt: Ruttensteiner muss gehen, Schöttel folgt

Der Sportdirektor muss nach 18 Jahren im ÖFB gehen. Das soll am Samstag offiziell werden

Am Freitag spielt Österreich gegen Serbien. Das Spiel in der WM-Qualifikation rückt aber in den Hintergrund. Denn im ÖFB geht es derzeit rund. Hinter den Kulissen wurde bereits die Ablöse von Sportdirektor Willi Ruttensteiner beschlossen. Und das nicht von Präsident Leo Windtner, sondern von seinen Stellvertretern, den Präsidenten der Landesverbände, die im Hintergrund eine Mehrheit gegen den Oberösterreicher gebildet haben.

Die Stimmberechtigten rücken am Samstag in Wien im Zuge einer Präsidiumssitzung zusammen. Dabei soll der Wechsel in der sportlichen Führung beschlossen und wenig später bekannt gegeben werden. Das Pikante an der Sache: Ruttensteiner soll vor seiner Verabschiedung noch seine Analyse über den sportlichen Abwärtstrend innerhalb der letzten beiden Jahre in diesem Gremium referieren. Möglich ist auch, dass es zu diesem Vortrag gar nicht mehr kommt.

Der KURIER erreichte am Mittwochnachmittag ÖFB-Präsident Leo Windtner. "Wir werden am Samstag über dIe Kandidaten diskutieren, Schöttel ist einer davon. Vorab hat eine professionelle Task Force ein Hearing durchgeführt", sagte der Oberösterreicher.

KURIER-Informationen zufolge steht der Nachfolger von Ruttensteiner aber bereits fest. Wie auch "Die Presse" in inrer Onlineausgabe vermeldete, wird Peter Schöttel der neue Sportdirektor.

Kurios: Der 50-Jährige war erst Ende Mai ausgerechnet von Ruttensteiner in den ÖFB geholt worden und ist derzeit als Unter-19-Teamchef im Einsatz.

Alle Hintergründe lesen Sie im Donnerstag-KURIER.