Keine Tore auf der Hohen Warte

Das Logo der Erste Liga mit einem stilisierten Ball.
Die Vienna kann sich nicht gegen zehn Linzer von Blau Weiß durchsetzen. Austria Lustenau bleibt Erster.

Dem ersten Heimspiel auf der Hohen Warte gegen Blau Weiß Linz folgte der Anatomieunterricht: Es galt die Frage zu klären, wo sich eigentlich die menschliche Schulter befindet. Auslöser der Diskussion war Vienna-Stürmer Lukas Hinterseer, dem das einzige Tor des Abends wegen Handspiels aberkannt wurde (82.). Für Schiedsrichter Bernd Eigler eine "richtige Millimeterentscheidung", für Vienna-Trainer Alfred Tatar ein aberkannter "Matchball", der zum Unentschieden führte.

Die rund 2000 Zuschauer, die sich am Freitagabend trotz Sommerhitze in Döbling eingefunden hatten, sahen ein Spiel auf niedrigem Niveau. "Die extreme Schwüle hat den Spielern den Atem genommen", sagte Tatar, dessen Team auch den numerischen Vorteil nach dem Ausschluss von Bubenik (26./Gelb-rot) nicht ausnutzen konnte.

Die beste Chance aufseiten der Wiener blieb eine Flanke von Dogan auf Pink, der aber aus kurzer Distanz an Goalie Wimleitner scheiterte (30.). Trainer Tatar konnte der müden Partie dennoch etwas Positives abgewinnen: "Wir haben zum ersten Mal angeschrieben."

Leader aus Lustenau

Austria Lustenau hat die Tabellenführung mit einem 1:0-Erfolg beim TSV Hartberg verteidigt. Den entscheidenden Treffer erzielte Gerald Krajic bereits in der 11. Minute. In einer ausgeglichenen Partie waren die Vorarlberger das gefährlichere Team und holten somit verdient den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Auch der SV Grödig hat auch das zweite Saisonspiel gewonnen. Die vom ehemaligen Altach-Trainer Adi Hütter betreuten Salzburger setzten sich in der Cashpoint-Arena dank eines Treffers von Thomas Salamon 1:0 (1:0) durch.

Der Kapfenberger SV hat nach der 0:5-Pleite zum Auftakt eine weitere Blamage gerade noch verhindert. Der Bundesliga-Absteiger rettete gegen den Aufsteiger SV Horn dank einer starken Schlussphase noch einen glücklichen Punkt. Philipp Wendler (79.) und Dieter Elsneg (85.) verhalfen dem KSV im ersten Saison-Heimspiel zu einem 3:3.

Der FC Lustenau wartet weiter auf den ersten Erfolg der noch jungen Saison. Gegen Angstgegner St. Pölten mussten sich die Vorarlberger zuhause mit einem 1:1 (1:0) zufriedengeben. Ali Osman erzielte in der 36. Minute die Führung für Lustenau, Mirnel Sadovic glich in der 73. Minute per Foulelfmeter aus.

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