Freude: Juventus gewann am Sonntag 2:1 gegen Florenz, am Montag war der Titelgewinn gesichert

© REUTERS/STEFANO RELLANDINI

Fußball
04/25/2016

Juve-Meisterfeier auf dem Trainingsplatz

Die Turiner holten zum 32. Mal den Titel in Italien

Nach einer starken Aufholjagd und einer Serie von 25 Spielen ohne Niederlage durften die Turiner jubeln. Der Rekordchampion ist nach dem 1:0-Sieg des Dritten AS Rom gegen den Zweiten SSC Neapel am Montag drei Spieltage vor Saisonende nicht mehr vom ersten Platz der Serie A zu verdrängen. Für die Turiner ist es der fünfte Scudetto in Serie, das gelang den Bianconeri zuletzt in den 1930er Jahren. Juve, das am Sonntag 2:1 (1:0) beim AC Florenz gewonnen hatte, feierte den Titel am Montag auf dem Trainingsplatz.

"Verrückte Saison"

„Es war eine unglaubliche und verrückte Saison“, sagte Kapitän Gianluigi Buffon. „Wir haben eine Million Widrigkeiten überwunden. Wir haben es geschafft, fast alles zu überstehen und jetzt holen wir uns das ab, was wir verdient haben.“ Und auch Trainer Massimiliano Allegri, der in seinem zweiten Jahr bei Juve den zweiten Meistertitel gewann, lobte: „Zu Beginn der Saison waren wir eine Gruppe, dann sind wir eine Mannschaft geworden.“ Der 48-Jährige soll seinen Vertrag bei den Norditalienern in den kommenden Tagen vorzeitig verlängern.

Juve hat zudem noch die Chance, am 21. Mai im Pokalfinale gegen den AC Mailand wie im vergangenen Jahr das Double zu holen. Zudem peilt die alte Dame nach dem K.o. im Champions-League-Achtelfinale gegen Bayern München kommendes Jahr international einen Titel an.
„Ich bin überzeugt, dass wir die Wut über das Ausscheiden mit in die nächste Saison nehmen werden und dass uns das sehr gut tun wird“, versprach Buffon. Allegri erklärte: „Wir müssen hohe Ambitionen haben und Dinge zum Ziel setzen, die unmöglich scheinen, aber es nicht sind. Wir müssen versuchen, die Champions League zu gewinnen.“

Schwacher Start

Den 32. Titel in der Serie A sicherte sich Juventus Turin am Ende souverän, das Team kassierte nur vier Niederlagen und stellte mit 18 Gegentreffern die mit Abstand beste Defensive der Liga. Dabei starteten die Bianconeri nach den Abgängen der Leistungsträger Andrea Pirlo, Arturo Vidal und Carlos Tevez katastrophal in die Saison.

Nach drei Spieltagen war Juve mit gerade einmal einem Punkt 16., nach zehn Spieltagen stand das Team mit elf Punkten Rückstand auf die Spitze auf Platz zwölf. „Die Ohrfeigen, die wir zu Beginn der Saison kassiert haben, haben uns gut getan“, erklärte Buffon.

Erst am 25. Spieltag übernahm die Mannschaft durch einen 1:0-Sieg gegen den SSC Neapel zum ersten Mal die Tabellenführung und gab sie seitdem nicht mehr ab. Aus den vergangenen 25 Ligapartien holte Juve 24 Siege.

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