Sport | Fußball
23.08.2017

Janko bei Sparta Prag auf dem Abstellgleis?

Tschechische Medien spekulieren nach nur drei Monaten in Prag über einen möglichen Abgang des Teamstürmers.

Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft, aber so ein schnelllebiges ist er normalerweise nicht. Marc Janko wurde erst am Anfang Juni von Sparta Prag als Neuzugang vorgestellt und mit einem Vertrag bis Sommer 2019 ausgestattet. Nun könnte der österreichische Teamspieler die tschechische Hauptstadt schon wieder verlassen. In tschechischen Medien wird über einen Abgang des 34-Jährigen spekuliert.

Hintergrund soll eine angedachte Kaderverkleinerung beim tschechischen Rekordmeister sein. Sparta hat derzeit 37 Spieler im Kader, darunter 18 Legionäre und 18 Nationalteamspieler. Trotzdem ist der Klub in der Europa-League-Qualifikation schon in der 3. Runde gegen Roter Stern Belgrad gescheitert. Für nur zwei Bewerbe ist der Kader nun natürlich viel zu groß.

Lösungen für die Legionäre

" Marc Janko ist sicherlich ein Stürmer mit Qualität. Das hat er in seiner Karriere schon bei vielen Klubs beweisen. Aber wir erwarten uns mehr von ihm, als er bisher bei uns gezeigt hat", erklärte Spartas Generalmanager Adam Katalik der Sportzeitung iSport.

Katalik kündigte dazu an, dass man den Kader bis Ende August noch verkleinern werde. Man wolle besonders mit ausländischen Spielern über Lösungen verhandeln.

Janko, der ablösefrei vom Schweizer Serienmeister zum FC Basel nach Prag gekommen war, hat noch kein einziges Tor für seinen neuen Verein erzielt. In sechs Pflichtspielen spielt er erst einmal durch, beim 0:2 im EL-Qualifikations-Hinspiel bei Roter Stern Ende Juli. In der tschechischen Liga kam Janko erst zu zwei Kurzeinsätzen über sechs sowie zehn Minuten.

Seinen Platz als Mittelstürmer verstellt ihm David Lafata. Der 35-jährige Ex-Austria-Legionär gilt bei Sparta mittlerweile als Klublegende.