Zwischenstopp Achtelfinale: Ibrahimovic (re.) will in Paris noch viel mehr erreichen.

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Champions League
02/11/2013

Ibrahimovic wagt den nächsten Anlauf

Dem PSG-Star fehlt noch der Titel in der Königsklasse, heute wartet Valencia.

Einen Monat und einen Tag dauert es, bis die Viertelfinal-Paarungen in der Champions League feststehen. Nur zwei Paarungen pro Spieltag sind im Achtelfinale angesetzt, gestartet wird heute (20.45 Uhr) mit Celtic GlasgowJuventus Turin und ValenciaParis Saint-Germain.

PSG kommt mit viel Selbstvertrauen nach Spanien, haben die mit Öl-Geld hochgerüsteten Pariser ihre Tabellenführung doch am Wochenende auf sechs Punkte ausgebaut. Valencias reicher internationaler Erfahrung zum Trotz wäre ein Ausscheiden in der ersten K.-o.-Runde für das Starensemble von Trainer Carlo Ancelotti inakzeptabel, speziell in den Augen der katarischen Geldgeber: 250 Millionen Euro wurden seit Sommer 2011 investiert. Neuzugang David Beckham, 37, fehlt aber noch wegen mangelnder Fitness. Im Ligaschlager gegen Marseille in zwei Wochen soll der Altstar debütieren. Die Nummer eins in Paris ist aber ohnehin Zlatan Ibrahimovic mit 21 Toren in 21 Spielen. Obwohl der Schwede schon für Juventus, Barcelona, Inter und AC Milan gestürmt ist, fehlt ihm noch der Sieg in der Königsklasse.

Bei Valencia dominieren hingegen die Schulden: Bei 400 Millionen Euro würde ein Aufstieg finanziell zumindest kurzfristig helfen.

Underdog Celtic

Ein noch klarerer Außenseiter ist Celtic, obwohl in der Gruppenphase in Glasgow vor 60.000 Fans sogar Barcelona geschlagen wurde. „Es wird ein titanisches Spiel“, kündigte Celtic-Trainer Neil Lennon an. „Wir treten in der Höhle des Löwen an“, erklärte Ex-Star Pavel Nedved, seit Herbst Vorstandsmitglied bei Juve. „Da müssen wir uns durchkämpfen.“