Sport | Fußball
02.11.2017

Herzog: "Windtner braucht sich nicht mehr melden"

Drei Tage nach der Bestellung von Franco Foda verabschiedet sich Andreas Herzog vom Traum, Teamchef zu werden.

Dass Andreas Herzog sich Hoffnungen auf den Posten als Teamchef gemacht hat, ist längst bekannt. Auch die Kritik an seiner Person und an mangelnder Erfahrung hat der österreichische Rekord-Nationalspieler beiseite gewischt. Von dem Traum, einmal das Nationalteam zu trainieren, hat sich Herzog aber offensichtlich verabschiedet.

"Der Herr Windtner braucht sich bei mir nicht mehr melden, wenn irgendwas ist", erteilte Herzog bei Sky einem zukünftigen Engagement eine Absage. "Verarschen kann ich mich selbst. Immer nur in der Verlosung dabei zu sein, aber nie wirklich ein ernsthafter Kandidat - das wird schön langsam fad."

Herzog stößt sich vor allem daran, dass ihm ohne wirkliche Begründung abgesagt wurde. "Dann sollen sie mir sagen: 'Herr Herzog, Sie haben nicht die Klasse', dann muss ich das schlucken, aber das wäre okay."

Dem Gewinner der "Verlosung", Franco Foda, wünschte er Erfolg. Allzu schwer treffe ihn die Absage aber nicht: "Ich hätte den Job gerne gemacht, aber das Leben geht weiter auch ohne ihn. C'est la vie."