Hertha BSC und Köln in der Krise

REUTERSREFILE - Otto Rehhagel, coach of Hertha Berlin arrives for the first division Bundesliga soccer match against FC Augsburg in Augsburg February 25, 2012.   REUTERS/Michaela Rehle (GERMANY - Tags: SPORT SOCCER) DFL LIMITS USE OF IMAGES ON THE INTERNE
Foto: REUTERS Otto Rehhagel hofft noch auf den Relegationsplatz.

Nach den Pleiten des Hauptstadtklubs und des 1. FC Köln rückt der Abstieg immer näher.

Von einer "Entscheidungsschlacht" hatte Hertha-Trainer Otto Rehhagel vor dem Heimspiel gegen Freiburg gesprochen. Nach dem 1:2 in Berlin stellt sich die Frage, ob der 73-Jährige wirklich noch der richtige Feldherr sein kann. Unter Markus Babbel war Hertha BSC im Herbst noch souverän im Tabellenmittelfeld unterwegs, Kurzzeit-Coach Michael Skibbe setzte den Abwärtstrend im Frühjahr in Bewegung, der sich unter dem Altmeister Rehhagel kaum abbremst.

Nach der Pleite des Hauptstadtklubs gegen die seit sieben Spielen unbesiegten Freiburger ist vier Runden vor dem Ende der Abstieg gefährlich nahe. "Es wird natürlich immer enger", sagte Rehhagel, der noch auf den Relegationsplatz (Rang 16) hofft, weil der um zwei Punkte besser platzierte 1. FC Köln ein ähnlich schauderhaftes Bild abgibt.

Spekulationen um Stanislawski

Präsident weg, Sport­direktor weg, im Sommer ist auch das Aushängeschild Lukas Podolski (zu Arsenal) weg – fehlt nur noch Trainer Stale Solbakken, der bereits vor einer Woche abgelöst werden sollte und dann doch noch eine Schonfrist bekam.

Nach dem Offenbarungseid gegen Mainz (0:4) wird über Ex-Hoffenheim-Coach Stanislawski als Nachfolger spekuliert.

(kurier) Erstellt am
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