Müller verwandelte den Elfmeter zum 4:1-Endstand.

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Elferstreit
10/20/2013

Guardiola pfiff Robben zurück

82. Minute, 3:1 für Bayern. Elfer. Robben will schießen. Der Trainer lässt ihn nicht.

Arjen Robben war sichtbar verärgert. Nur mit Widerwillen überließ der Niederländer Bayern-München-Kollege Thomas Müller am Samstag den Elfmeter zum 4:1-Endstand gegen Mainz und stapfte missmutig aus dem Strafraum. Wild entschlossen war er zuvor zum Elfmeterpunkt marschiert. Doch Robben hatte nicht sehen können, dass Trainer Pep Guardiola von außen mit Gesten und Rufen längst Müller zum Schützen bestimmt hatte.

"Ich bin der Trainer, ich wollte diesen Spieler", klärte Guardiola später auf. Da hatte sich auch Robben wieder beruhigt und machte gute Miene zur für ihn ärgerlichen Szene. "Ich möchte nicht viel darüber sagen. Das ist kein Thema. Wer schießt, ist egal. Hauptsache, das Ding geht rein", sagte Robben und versicherte mit Nachdruck: "Kein Problem!"

Müller hatte als "loyaler Spieler" nur zu gerne die Anweisung von Chef Guardiola befolgt. "Arjen wollte schießen, aber der Trainer hat gesagt, ich soll schießen."

Robben hatte in der Vergangenheit wichtige Elfmeter verschossen, etwa in der Verlängerung im Champions-League-Finale 2012 gegen Chelsea. Einen Monat zuvor war er auch im Bundesliga-Schlager gegen Dortmund vom Elfmeterpunkt gescheitert, Dortmund gewann 1:0 und wurde deutscher Meister 2012.

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