Fußball-Splitter: UEFA bestraft Legia Warschau

Dortmund fans light flares during the Champions Le…
Foto: AP/Czarek Sokolowski Nicht nur auf dem Platz ging es bei Legia heiß her.

Damit Ihnen nichts aus der Welt des Fußballs entgeht.

  • 29.9. Der europäische Fußballverband UEFA hat Legia Warschau wegen Fan-Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel gegen Borussia Dortmund bestraft. Das nächste Königsklassen-Heimspiel am 2. November gegen Real Madrid soll in Warschau vor leeren Tribünen stattfinden. Gegen Legia wurde außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 80.000 Euro verhängt.

    Legia kündigte noch am Donnerstag an, gegen die Entscheidung der UEFA-Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission Berufung einzulegen. Hintergrund sind die unrühmlichen Vorkommnisse beim Spiel in der polnischen Hauptstadt vor knapp zwei Wochen, das der BVB mit 6:0 gewonnen hatte. Legia-Fans hatten beleidigende und anzügliche Gesänge angestimmt. Zudem hatten Ultras des polnischen Meisters versucht, den Block mit Dortmunder Zuschauern zu stürmen.

    Auch Celtic Glasgow wurde vom europäischen Verband mit einer Strafe belegt: Der Klub muss 10.000 Euro Strafe zahlen, weil die Fans des schottischen Fußball-Meisters Palästina-Fahnen angebracht haben. Die UEFA bestrafte den Club am Donnerstag, nachdem beim Play-off-Spiel zur Champions League gegen Hapoel Beer Sheva (5:2) aus Israel im August zahlreiche der Fahnen gezeigt wurden. Die UEFA bewertete diese als "verbotene Banner".

  • 29.9. Die Münchner Fußball-Arena hat einen neuen Rasen. Am Mittwoch und Donnerstag wurde das frische Grün verlegt, am Freitag sollen die Linien gezogen werden. Die erste Partie auf dem neuen Naturrasen findet bereits am Samstag statt, wenn der FC Bayern den 1. FC Köln zum Bundesliga-Spitzenspiel empfängt. Der alte Untergrund hatte wegen seiner schlechten Qualität zuletzt für Kritik gesorgt und eine Neuverlegung notwendig gemacht. Der Hybridrasen, eine Mischung aus Natur- und Kunstfasern, war durch einen Pilzbefall und das nasse Wetter zu Schaden gekommen.

  • 29.9. Nach der schnellen Trennung von Sam Allardyce gehen in den englischen Medien die Spekulationen über die Teamchef-Nachfolge weiter. Nachdem US-Nationalcoach Jürgen Klinsmann per Twitter erklärte, Gerüchte über einen Wechsel nach England seien nicht wahr, berichtete die Times, Interimscoach Gareth Southgate wolle das Amt gern dauerhaft übernehmen. Nach dem Rücktritt von Roy Hodgson im Juli hatte Southgate noch ein dauerhaftes Engagement abgelehnt. Dagegen schrieb der Telegraph, der englische Fußball-Verband (FA) wolle erneut an Arsenal-Trainer Arsène Wenger herantreten. Die FA hatte am Dienstag mitgeteilt, der bisherige U21-Coach Southgate solle das Team für vier Spiele betreuen, parallel dazu werde ein neuer Teamchef gesucht.

  • 28.9. Der Stürmerstar von Leicester City Jamie Vardy berichtet in seiner Autobiographie, die nächste Woche erscheinen wird, dass ihn seine Vorliebe für den Alkohol fast die Karriere gekostet hätte. "Ich hatte eine Drei-Liter-Flasche Wodka zu Hause und habe sie mit Skittles aufgefüllt. Wenn sich eine dieser Ladungen aufgelöst hatte, habe ich neue reingeworfen", beichtet der 29-Jährige unter anderem in den Buchauszügen, die Sun vorliegen. Die ungewöhnliche Kombination schadete dem Heilungsprozess eines eigentlich harmlosen Blutergusses im Jahr 2012. Erst Leicester-Teamarzt Dave Rennie habe Vardy zur Besinnung gebracht. Zwischendurch soll der Angreifer auch über ein Karriereende nachgedacht habe.

  • 28.9. Der Präsident des französischen Olympique Lyon, Jean-Michel Aulas, hat nach der Champions-League-Begegnung gegen Sevilla (0:1) schwere Vorwürfe gegen die spanische Polizei erhoben. Er sprach in der französischen Tageszeitung L'Equipe von einer "unbegreiflichen Aggression" gegenüber den französischen Fans. Auch ein Fan-Vertreter des Olympique-Fanclubs "The Bad Gones" wirft der Polizei Gewaltanwendung vor. "Wir wurden vor allem von der berittenen Polizei gewaltsam behandelt, als wir beim Stadion ankamen", erklärte Benoit, dessen voller Name nicht genannt wurde. Bei den Geschehnissen sollen sich zwei Fans Knochenbrüche zugezogen haben.

  • 28.9. Granada hat sich nach dem schlechten Saisonstart mit vier Niederlagen und keinem Sieg in der Primera Division nach nur drei Monaten bzw. sechs Ligaspielen wieder von Trainer Paco Jemez getrennt. Als Interimstrainer wurde zunächst Lluis Planaguma, der Coach des Reserveteams, benannt. Es ist die zweite Trainerentlassung im spanischen Oberhaus in der laufenden Saison. Zuvor hatte sich bereits Valencia von Pako Ayestaran getrennt.

  • 28.9. Der Vizepräsident des chinesischen Fußball-Verbandes Zhang Jian hat im Rahmen des gescheiterten Kongresses der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC) in Indien seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass 2030 die Weltmeisterschaft im Reich der Mitte stattfinden wird. "Das ist ein Traum, den alle chinesischen Fußballer haben", erklärte Zhang, dem am liebsten sogar die Ausrichtung der Endrunde 2026 wäre. Weil Katar als Gastgeber der WM 2022 jedoch auch der AFC angehört, sind die Chancen Chinas darauf freilich äußerst gering. "Natürlich wäre mir 2026 noch lieber, aber die FIFA hat ihre Bestimmungen und wir respektieren ihre Entscheidungen."

  • 27.9. Auszeichnung für den ÖFB: Die UEFA würdigte die Arbeit des österreichischen Fußballverbandes beim Integrationsprojekt "Teamplay ohne Grenzen". Die Aktion, die das integrative Potenzial des Fußballsports nützen will, wurde im November 2015 ins Leben gerufen und wurde nun mit dem "Grassroots Award" in Gold gewürdigt.

    Fußballprofis mit Migrationshintergrund, wie Salzburgs Valentino Lazaro oder Rapid-Verteidiger Mario Pavelic besuchten seit November 2015 Österreichs Schulen und Fußballvereine. "Pro Workshop geben je zwei Integrationsbotschafter Einblick in ihren persönlichen und sportlichen Werdegang, sprechen über ein konstruktives Miteinander und stellen sich den Fragen der jungen Talente", heißt es in einer diesbezüglichen Aussendung des ÖFB.

  • 27.9. Rapid muss im Auswärtsspiel bei Athletic Bilbao in der Fußball-Europa-League am Donnerstag auf Thomas Murg verzichten. Der Flügelspieler ist erkrankt und wird die Reise ins Baskenland nicht mitmachen, wie der Rekordmeister am Dienstag bekanntgab. Arnor Ingvi Traustason steht Trainer Mike Büskens nach überstandenem grippalen Infekt hingegen wieder zur Verfügung.

    Weitere Ausfälle sind die Langzeitverletzten Matej Jelic und Philipp Schobesberger. Jelic könnte nach seinem im Juli erlittenen Muskelbündelriss im Oberschenkel laut Trainer Büskens bereits in der kommenden Woche wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen. Mit einem Comeback von Schobesberger, der an einer Knorpelabsplitterung im rechten Knie laboriert, rechnet Büskens noch in diesem Jahr.

  • 27.9. Borussia Mönchengladbach setzt auch in den nächsten Jahren auf Andre Schubert. Der zum Saisonende auslaufende Vertrag mit dem 45-jährigen Coach wurde bis 30. Juni 2019 verlängert. Der Deutsche ist seit 21. September 2015 Cheftrainer der Gladbacher, er übernahm die Nachfolge des Schweizers Lucien Favre.

Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?