Prödl trifft bei Watford-Sieg

Watford's Sebastian Prodl celebrates scoring their
Foto: REUTERS/Toby Melville Prödl erzielte sein erstes Saisontor für Watford.

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  • 10.12. Sebastian Prödl hatte am Samstag in der englischen Fußball-Premier-League doppelt Grund zur Freude. Der ÖFB-Teamverteidiger gewann mit dem Watford FC das Heimspiel gegen Everton mit 3:2 und erzielte dabei sein erstes Saisontor. Prödl verwertete in der 59. Minute eine Freistoßflanke von Jose Holebas per Kopf zur 2:1-Führung (59.). Für Watford, das mit Spielern aus elf Ländern einlief, war es der erste Sieg über Everton in allen Bewerbe seit 1987. Everton war durch Romelu Lukaku in Führung gegangen (17.), ehe der Italiener Stefano Okaka Chuka mit zwei Treffern (36., 64.) und Prödl die Partie drehten. Lukaku gelang danach nur noch der Anschlusstreffer (86.).

  • 9.12. Im Rahmen der Football-Leaks-Anschuldigungen gegen Cristiano Ronaldo hat das Lissaboner Unternehmen Gestifute nun die Vermögenswerte des Superstars offengelegt. Demzufolge verfügte Ronaldo zum Jahresende 2015 über ein Vermögen von mehr als 200 Millionen Euro, zusätzlich zu seinem Jahresgehalt bei Real Madrid, das sich auf 23,5 Millionen beläuft.

    "Das Dokument beweist, dass die Finanzbehörden über alle Einkünfte von Cristiano Ronaldo informiert waren", heißt es in dem Statement. "Der Spieler wird ab sofort keine weiteren Auskünfte mehr zu dem Fall abgeben." Gestifute hatte bereits kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen den 31-Jährigen und weitere Fußballstars betont, sowohl Ronaldo als auch der ehemalige Real-Coach Jose Mourinho seien ihren Steuer-Verpflichtungen stets nachgekommen, und sprach unter Klagsandrohung von "falschen" Beschuldigungen.

    Vor wenigen Tagen hatte das Unternehmen erklärt, der Portugiese Mourinho habe in der Zeit, in der er in Spanien gelebt hat - von Juni 2010 bis Mai 2013 - mehr als 26 Millionen Euro an Abgaben bezahlt. Dies entspreche einem Steuersatz von 41 Prozent.

  • 9.12. Massimo Cellino, Eigentümer des englischen Fußball-Zweitligisten Leeds United, ist vom englischen Fußball-Verband  für 18 Monate gesperrt worden. Dazu sprach der Verband eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Pfund (294.134,95 Euro) aus. Der Italiener erhielt die von Februar 2017 bis September 2018 laufende Sperre, weil er 2014 Agenten-Regeln beim Verkauf von Stürmer Ross McCormack zu Fulham gebrochen hatte.

    Es ist bereits der dritte Bann für den 60-Jährigen, seit er im April 2014 Leeds übernommen hat. Auch Agent Derek Day wurde für 18 Monate gesperrt. Bis 30. April 2017 muss Cellino ein Schulungsprogramm über Rechte und Pflichten von Eigentürmern und Club-Direktoren besuchen, gab die FA am Donnerstag bekannt.

  • 8.12. Kurz vor dem Beginn des letzten Europa-League-Spiels gegen Athletic Bilbao hat es bei Rapid Personal-News gegeben. Videoanalyst Stefan Oesen verlässt den Klub auf eigenen Wunsch, wie die Wiener verlauteten. Der 31-jährige Sportwissenschafter war seit Frühjahr 2014 bei den Hütteldorfern tätig. Maurizio Zoccola bleibt hingegen (für die Videoanalyse) beim Klub. Durch den Abgang von Oesen sind nun abgesehen von Athletik-Coach Alexander Steinbichler alle Trainer aus dem Betreuerstab von Zoran Barisic, dem Vor-Vorgänger von Neo-Coach Damir Canadi, weg.

  • 8.12. Werder Bremen bangt vor dem Spiel bei Hertha BSC am Samstag um den Einsatz von Zlatko Junuzovic. Aufgrund eines grippalen Infektes kann der ÖFB-Teamspieler derzeit nicht trainieren. "Bei ihm müssen wir von Tag zu Tag schauen", sagte Werder-Trainer Alexander Nouri am Donnerstag.

  • 8.12. Der ehemalige Profi Alvaro Dominguez hat kurz nach seinem Rücktritt in einem Interview der spanischen Zeitung Marca schwere Vorwürfe gegen seinen früheren Verein Borussia Mönchengladbach erhoben. Der 27-Jährige hatte seit Februar 2015 massive Rückenschmerzen, wegen derer er seine Karriere offiziell beendete. Dominguez sagte, die Ärzte der Borussia hätten seine Probleme nicht ernst genommen. Es habe geheißen, er solle sich keine Sorgen machen und sich von den Medizinern spritzen lassen. Weitere Untersuchungen seien nicht erfolgt - trotz der Schmerzen habe der Verein gefordert, dass er weiterspiele. Privat sei er aber ein Invalide gewesen, habe sich keine halbe Stunde auf den Beinen halten können. "Das führte auch zu einer Depression", sagte der ehemalige spanische Nationalspieler.

  • 8.12. Der deutsche Bundesligist Eintracht Frankfurt hat den Vertrag von Trainer Niko Kovac bis 2019 verlängert. Der 45-jährige Kroate hatte den Klub im März übernommen und in der Relegation vor dem Abstieg bewahrt. Derzeit liegt Frankfurt auf dem fünften Tabellenplatz.

  • 8.12. Der FC Barcelona wird Stürmerstar Luis Suarez demnächst einen neuen Vertrag bis 2022 anbieten. Das kündigte Klubchef Josep Maria Bartomeu am Donnerstag an. Der 29-Jährige aus Uruguay geht für die Katalanen seit seinem Wechsel von Liverpool im Sommer 2014 erfolgreich auf Torjagd. Sein aktueller Vertrag läuft bis Mitte 2019.

  • 7.12. Der Fußball-Weltverband setzt ab Donnerstag bei der Club-WM in Japan erstmals in einem FIFA-Bewerb den Video-Schiedsrichter ein. Der Assistent der Referees soll anhand von TV-Bildern aus allen Perspektiven bei spielentscheidenden Fehlern eingreifen. Das teilte die FIFA am Mittwoch auf ihrer Homepage mit.

    Seine FIFA-Premiere wird der Video-Assistent damit am Donnerstag in der Erstrundenpartie zwischen den Kashima Antlers und Auckland City in Yokohama erleben. "Das stellt einen großen Schritt nach vorn beim Testen dieser Technologie dar", sagte der frühere niederländische Nationalspieler Marco van Basten, der Chef für Technische Entwicklung der FIFA.

  • 7.12. Giovanni van Bronckhorst wird seinen Vertrag als Feyenoord-Trainer vorzeitig um zwei Jahre verlängern. Das gab der niederländische Klub auf Twitter bekannt. Der 41-jährige Ex-Teamspieler der Oranje ist seit 2015 im Amt und gewann in der vergangenen Saison den heimischen Cup.

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