DFB fordert Stellungnahme von Carlo Ancelotti

Football: Germany, 1. Bundesliga
Foto: DIENER/Extra Muss sich rechtfertigen: Bayern-Coach Carlo Ancelotti

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  • 20.2 Der Kontrollausschuss des DFB hat den Trainer des FC Bayern, Carlo Ancelotti, nach dessen Mittelfinger-Geste zu einer Stellungnahme aufgefordert. Nachdem die Bayern am Samstag beim Auswärtsspiel in Berlin in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich erzielt hatten, zeigte der Italiener dem Berliner Publikum den Mittelfinger. Ancelotti hatte im Anschluss erklärt, dass er angespuckt wurde. Auch Schiedsrichter Patrick Ittrich soll auf dem Weg in die Kabine bespuckt worden sein. Wie die Bayern in einer Mitteilung erklärten, werde Ancelotti der Aufforderung des DFB-Gremiums "selbstverständlich nachkommen."

  • 20.2. Der italienische Erstligist Genoa hat nach einer Reihe von Niederlagen den Trainer gewechselt. Der Italiener Andrea Mandorlini, Ex-Trainer von Hellas Verona, übernimmt das Amt vom Kroaten Ivan Juric, teilte der Serie-A-Klub in der Nacht auf Montag mit. Zuvor hatte Genoa beim Tabellenletzten Pescara Calcio mit einem bitteren 0:5 die dritte Niederlage en suite erlitten.

  • 19.2. Marc Janko hat am Sonntag in der Schweizer Fußball-Super-League sein neuntes Saisontor erzielt. Der österreichische Teamstürmer wurde beim FC Basel im Heimspiel gegen Lausanne in der 70. Minute eingewechselt und traf 14 Minuten später zum 4:3-Endstand. Der Titelverteidiger war bereits 1:3 zurückgelegen. Basel führt die Tabelle nach 21 Runden mit 17 Punkten Vorsprung auf Young Boys Bern (Trainer Adi Hütter, Thorsten Schick) an.

  • 18.2. Mit Burnley hat sich am Samstag der nächste Premier-League-Vertreter aus dem FA-Cup verabschieden müssen. Der Liga-Zwölfte unterlag gegen Lincoln City aus der fünften englischen Spielklasse vor eigenem Publikum 0:1. Der Club aus den Midlands steht erstmals in seiner Geschichte im Viertelfinale des Fußball-Cupbewerbs. Burnley hatte zuvor nur drei der vergangenen 29 Heimspiele verloren.

  • 18.2. Granada hat am Freitagabend beim 4:1-Heimsieg über Betis Sevilla für ein Novum in der spanischen Fußball-Meisterschaft gesorgt: In der Startelf des Abstiegskandidaten standen Spieler aus elf Nationen.

    Die Startelf von Granada am Freitagabend beim 4:1-Heimsieg über Betis Sevilla: Guillermo Ochoa (Mexiko) - Dimitri Foulquier (Frankreich), Martin Hongla (Kamerun), Sverrir Ingi Ingason (Island), Gaston Silva (Uruguay), Litri (Spanien) - Uche Agbo (Nigeria), Mubarak Wakaso (Ghana), Andreas Pereira (Brasilien) - Mehdi Carcela (Marokko), Adrian Ramos (Kolumbien)

  • 17.2.  Alessandro Florenzi von der AS Roma hat sich bereits zum zweiten Mal in dieser Saison das Kreuzband gerissen. Damit fällt der 25-jährige italienische Nationalspieler für die restliche Saison aus. Florenzi hatte sich die neuerliche Verletzung am Dienstag im Aufbautraining mit einem Roma-Nachwuchsteam zugezogen. Seine erste Knieverletzung hatte er im Oktober erlitten. „Er hat sich wieder dasselbe Kreuzband gerissen“, gab sein Club bekannt. Der Mittelfeldspieler, der mit Italien bei der EM 2016 das Viertelfinale erreicht hatte, wurde bereits am Freitag operiert. Durch die erneute Verletzung wird Florenzi noch einmal sechs bis acht Monate fehlen.

  • 17.2 Der FC Barcelona geht vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen die Pokalsperre für Topstürmer Luis Suárez vor. Die Katalanen teilten am Freitag mit, die Ablehnung ihres Einspruchs vor dem Berufungsgericht des spanischen Fußballverbands nicht hinnehmen zu wollen. Suárez war vom Verband für die nächsten zwei Pokalpartien gesperrt worden, darunter auch das Finale gegen Deportivo Alaves am 27. Mai.

    Zuvor hatte der Uruguayer im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid in den Schlussminuten zwei Gelbe Karten gesehen. Barcelona begründet seinen Widerspruch damit, dass Suárez seinen Gegenspieler Koke beim Kampf um den Ball keineswegs „rücksichtlos“ geschlagen habe, wie im Spielbericht des Schiedsrichters als Grund für den Platzverweis angegeben. 

  • 17.2 Knapp drei Wochen nach der Bundesliga-Rückkehr von Ashkan Dejagah hat der VfL Wolfsburg immer noch keine Spielgenehmigung für den 30-Jährigen. Der VfL hatte den Wolfsburger Meisterspieler von 2009 kurz vor dem Ende der Transferfrist Ende Januar vom Al-Arabi Sports Club aus Katar verpflichtet.

    In Folge hatte der VfL aber vergeblich auf noch fehlende Dokumente vom katarischen Verband gewartet und deshalb den Weltverband FIFA eingeschaltet und die Deutsche Fußball Liga um Hilfe gebeten.
     

  • 17.2. Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl will Bayern München noch nicht zur Meisterschaft in dieser Saison gratulieren. „Nein! Denn es sind noch 14 Spiele und wenn man gesehen hat, wie die Bayern gegen Ingolstadt gejubelt haben, weiß man, dass es für sie auch ein hartes Stück Arbeit war“, sagte der 49 Jahre alte Grazer der Bild-Zeitung. Hasenhüttl liegt mit Aufsteiger Leipzig vor der 21. Runde sieben Punkte hinter den Münchnern. Der Vorsprung auf den dritten Platz beträgt vor der Partie am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach sieben Punkte. Auf Rang vier sind es acht. Selbst wenn die Champions League nie öffentlich als Ziel von RB ausgerufen wurde, räumte Hasenhüttl nun ein: „Je länger man da vorne steht, umso weniger schön wird es sich anfühlen, wenn man am Ende nicht unter den ersten drei Teams steht.“

  • 16.2 Fans des FC Schalke 04 haben sich vor dem Europa-League-Spiel bei PAOK Saloniki Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Zu schweren Zwischenfällen sei es aber nicht gekommen. In der Nacht zum Donnerstag bewarfen demnach einige Dutzend „sichtlich betrunkene“ Anhänger des Fußball-Bundesligisten die Sicherheitskräfte mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern.

    Die Polizei setzte Schlagstöcke ein. „Der Zwischenfall endete binnen wenigen Minuten“, hieß es weiter. Am Donnerstagmittag zogen dann vermummte Schalke-Fans durch das Stadtzentrum von Thessaloniki. Dabei kam es zu verbalen Auseinandersetzungen mit einigen griechischen Fans.

    Die Fans von PAOK sind in Griechenland berüchtigt für ihre Gewaltausbrüche. „Wir haben alle nötigen Maßnahmen getroffen“, teilte die Polizei mit. Schon beim Duell in Gelsenkirchen im August 2013 hatte es Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Vereine gegeben.

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