Villerreal-Torjäger: Neuzugang Soldado traf auch gegen Espanyol.

© APA/EPA/Domenech Castello

Europa League
08/29/2015

Ein "Joker" sticht für Villarreal

Rapids erster Gruppengegner schlägt Espanyol.

FC Villarreal aus Spanien, Viktoria Pilsen aus Tschechien und Dinamo Minsk aus Weißrussland – seit Freitag stehen sie also fest, die drei Gegner von Rapid in der Gruppenphase der Europa League.Österreichs letzter Vertreter in der Europacup-Saison 2015/’16 hat also nicht die von den Klubnamen her gesehen attraktivste Gruppe erwischt, aber eine, in der Für Rapid etwas "drinnen" ist wie es Mario Sonnleitner formulierte.

Wie Rapid stehen auch der spanische Spitzenklub, der tschechische Meister und der weißrussische Tabellenzweite im Meisterschaftsbetrieb. Der KURIER wirft einen ersten Blick darauf, wie es den drei Gruppengegner derzeit sportlich geht:

FC Villarreal

Nach dem 1:1 bei Aufsteiger Betis Sevilla feierte der Klub aus der spanischen Fliesen-Metropole, der am 17. September in Wien Rapids erster Gegner sein wird, den ersten Sieg der noch jungen Saison gefeiert. In der zweiten Runde der Primera Division setzte sich Villarreal zuhause mit 3:1 gegen Espanyol Barcelona durch. Die Mannschaft lag vor 16.698 Zuschauern bis zur 67. Minute zurück, ehe Roberto Soldado, den Villarreal im Sommer um 16 Millionen Euro von Tottenham geholt hat, mit seinem zweiten Treffer in seinem zweiten Spiel die Wende einleitete (67.). Das Partie entschieden hat aber ein anderer Neuzugang: Der von Bursaspor von 7,5 Millionen Euro geholte, eingewechselte Franzose Cedrid Bakambu traf in der Schlussphase doppelt (87., 93.). Am Samstag holte mit dem spanischen U21-Teamspieler Denis Suarez einen weiteren Offensivspieler. Der 21-Jährige kommt vom FC Barcelona, der ihn zuletzt an Europa-League-Sieger FC Sevilla verliehen hatte.

Viktoria Pilsen

Nach der erfolgreichen Europacup-Reise nach Novisad, wo gegen Vojvodina mit einem 2:0-Auswärtssieg locker der Aufstieg fixiert worden ist, geht es für den tschechischen Meister erst am 12. September in der Synot Liga weiter. Auf die Mannschaft von Trainer Miroslav Koubek wartet das Auswärtsspiel beim FK Pribram. Der Saisonstart war Pilsen nicht optimal gelungen. Nach nur einem Sieg aus den ersten vier Runden gab es zuletzt in einem fast ausverkauften Stadion (11.200 Zuschauen) aber einen 2:0-Heimsieg gegen Aufsteiger Olmütz.

Dinamo Minsk

Nach dem Elferkrimi am Donnerstag in Salzburg geht es für die Weißrussen in der Wyschejschaja Liha erst am Montag weiter. Im Stadtderby ist der FK Minsk und damit der Tabellendritte der Gegner. Dinamo ist nach 17 Runden Tabellenzweiter und liegt derzeit sechs Punkte hinter Serienmeister BATE Borissow.

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