Team captain Niko Kovac speaks during a media conference of the national soccer team of Croatia in Bad Tatzmannsdorf, Austria, Thursday, June 19, 2008. Croatia captain Niko Kovac says he will end his international career after the European Championship, where he expects his country to go beyond the quarterfinals. The match against Turkey on Friday "is the peak of my carrier," the 36-year-old midfielder said on Thursday. "It could be my last for Croatia, but let's hope it isn't as I have a feeling we can do much more here than just the quarterfinals." (AP Photo/Darko Bandic)

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CL-Play-off
08/20/2013

Niko Kovac sieht Dinamo "leicht im Vorteil"

"Starke Legionäre und viel Erfahrung" seien laut Fast-Austria-Coach die Trümpfe der Kroaten.

Vor etwas mehr als zwei Monaten wäre Niko Kovac fast als Trainer der Austria in Wien gelandet. Der langjährige Kapitän der kroatischen Fußballnationalmannschaft entschied sich dann aber doch für einen Verbleib beim Verband seiner Heimat als U21-Teamchef. Dennoch verfolgt Kovac das Play-off-Duell der Champions League zwischen Dinamo Zagreb und der Austria (Hinspiel am Mittwoch um 20.45 Uhr/live Puls 4 und Sky) natürlich mit besonders großem Interesse.

Der 41-Jährige sieht dabei Kroatiens Serienmeister "leicht im Vorteil". "Die Ausgangslage ist für beide Mannschaften recht ähnlich. Dinamo hat aber starke Legionäre und viel Erfahrung, auch in der Champions League", meint Kovac. "Dinamo hat solche entscheidenden Play-off-Spiele schon bestritten und auch positiv absolviert. Das könnte ein entscheidender Pluspunkt sein."

Chance für die Austria

Kovac, der von 2006 bis 2012 als Spieler und Trainer bei Red Bull Salzburg in Österreich Station machte, erkannte aber auch Punkte, die für die Austria sprechen könnten. "Ich bin überzeugt, dass auch die Austria eine Chance hat. Der große Vorteil der Austria ist, dass sie das zweite Spiel zu Hause haben." Um diesen Vorteil aber auch wirklich nützen zu können, sei ein dementsprechendes Resultat, also zumindest ein Remis, am Mittwoch in Zagreb notwendig.

"Bei einer Niederlage in Zagreb wird es für die Austria schwierig. Denn dann muss sie zu Hause aufmachen und Dinamo hat technisch sehr starke und sehr schnelle Spieler, die den freien Platz perfekt ausnützen können", erklärte der in Berlin geborene Kroate, der als defensiver Mittelfeldspieler 83 Mal im Nationalteam gespielt und dabei 14 Tore erzielt hat.

Ähnlich wie der kroatische Austria-Trainer Nenad Bjelica glaubt auch Kovac, dass sich Dinamo der Sache zu sicher sein könnte. "Dinamo sieht sich nach zwei Champions-League-Teilnahmen in Serie sicher in der Favoritenrolle. Wir Kroaten haben eine Selbstsicherheit, die oft von Vorteil ist, aber manchmal auch ein böses Erwachen bringen kann."

Absage

Der Trainerjob bei der Austria hätte Kovac durchaus gereizt. "Wir haben uns zusammengesetzt, die Austria hat mir ihre Planungen präsentiert. Nach einer Bedenkzeit habe ich dann aber abgesagt, denn ich wollte meinen gerade erst begonnen Job im kroatischen Verband nicht gleich wieder aufgeben", berichtete Kovac über die Verhandlungen mit den Wienern.

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