Sport | Fußball
08.11.2017

Lewandowski kritisiert erneut Bayerns Transferpolitik

Der Pole fordert abermals namhafte Neuzugänge.

Eigentlich ist die Hauptaufgabe des beim FC Bayern München angestellten polnischen Topstürmers Robert Lewandowski das Toreschießen. Der 29-Jährige mischt sich aber nebenberuflich gerne in die Agenden der Klubführung und kritisiert die Einkaufspolitik des deutschen Rekordmeisters.

Erst Anfang September sorgte der Pole mit einem nicht vom Verein autorisierten Interview mit dem Magazin Spiegel für Unruhe, als er die Transferpolitik und die Auslandsreisen der Bayern in der Saisonvorbereitung kritisierte. Anschließend rüffelten die Vereinsbosse Lewandowski.

Dies scheint allerdings nicht die gewünschte Wirkung erzielt zu haben, denn nun übte sich der Angreifer erneut in der Rolle des Kritikers. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sprach der mit elf Saisontoren führende Schütze der deutschen Bundesliga über die Personalpolitik seines Arbeitgebers.

"Wenn man sich die letzten Transfers anschaut, wie viel manche Klubs für Spieler zahlen… wenn der FC Bayern um die besten Spieler kämpfen will, muss er kreativer sein und sich etwas ausdenken", sagte Lewandowski und forderte damit klar namhafte Neuzugänge. "Aktuell haben wir ein gutes Team, aber die Spieler werden älter", sprach er das Problem an, dass junge Nachfolger für die alternden Arjen Robben oder Franck Ribery nicht gefunden wurden. Die Antwort von Karl-Heinz Rummennigge und Uli Hoeneß wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen.