Sport | Fußball
02.06.2017

Schmadtke: "Keine Anzeichen" für Stöger-Abgang

Der Sportchef von Köln glaubt nicht, dass sein Trainer den Verein Richtung Dortmund verlassen könnte.

Sportchef Jörg Schmadtke vom deutschen Bundesligisten 1. FC Köln befürchtet derzeit nicht, Trainer Peter Stöger an den Liga-Rivalen Borussia Dortmund zu verlieren. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass ich in nächster Zeit mit irgendjemandem in Gespräche einsteigen müsste", sagte Schmadtke der Bild-Zeitung.

Außerdem sagte Schmadtke: "Klar ist Peter Stöger interessant für andere Vereine und steht hier und da vielleicht auf der Liste. Aber auch er hat einen langfristigen Vertrag bis 2020 beim 1. FC Köln."

Der 51-jährige Wiener soll nach Informationen verschiedener Medien ein Kandidat des BVB bei der Suche nach einem Nachfolger für Thomas Tuchel sein. Stöger, der seit 2013 in Köln arbeitet und den FC in dieser Saison zu dessen erster Europacup-Teilnahme seit 25 Jahren führte, hatte dieser Tage erklärt: "Es macht keinen Sinn, sich mit etwas zu beschäftigen, wo nichts dahinter ist."

Favre wird's nicht

Nichts wird auch aus dem Wechsel des Wunschkandidaten Lucien Favre zu Dortmund. Favres Verein OGC Nizza teilte am Freitag „öffentlich und ein für alle Mal“ mit, dass der Schweizer in Frankreich bleiben wird. „Diese Entscheidung ist eindeutig und unumstößlich“, teilte der Klub mit: „Sie wurde Borussia Dortmund mitgeteilt. Und natürlich hat auch Lucien Favre sie verstanden und akzeptiert. Das Thema ist beendet.“

Es sei „logisch, dass ein Trainer seines Kalibers am Ende einer solchen Saison das Interesse der großen europäischen Vereine wie Borussia Dortmund weckt. Ebenso ist es legitim, dass diese Chance das Interesse von Lucien Favre weckt. Aber das sportliche Interesse steht für das Nizza-Management immer über dem finanziellen Aspekt. Da der Trainingsstart am 19. Juni zu nahe ist, wünscht der Verein keine weiteren Verhandlungen mehr.“