Sport | Fußball
10.05.2017

Die FIFA ermittelt im Fall Pogba

Hinter dem Transfer des Franzosen nach England stehen Unregelmäßigkeiten.

Der Fußball-Weltverband FIFA ermittelt französischen Medien zufolge wegen möglicher Unregelmäßigkeiten beim Rekordtransfer von Paul Pogba im vergangenen Sommer. Die Medien berufen sich auf Dokumente der Enthüllungsplattform Football Leaks. Im Mittelpunkt steht demnach der Spielervermittler Mino Raiola, der den Transfer des französischen Nationalspielers von Juventus Turin zu Manchester United eingefädelt hatte.

Die FIFA teilte auf Anfrage mit, dass das Transferabgleichungssystem TMS des Weltverbands "Informationen" angefordert habe. An dem mit bisher 105 Millionen Euro teuersten Vereinswechsel der Fußball-Geschichte soll Raiola 49 Millionen Euro verdient haben. Hintergrund der Ermittlungen soll der Verdacht auf einen Interessenskonflikt sein, weil Raiola bei dem Transfer sowohl für Juventus Turin als auch für Manchester und den Spieler als Agent aufgetreten sein soll. Seine Tätigkeit begann der 49-jährige Raiola, als er bei Transfers von Ajax Amsterdam beteiligt war.