Kamil Glik bejubelt sein Tor, Julian Baumgartlinger wahrt lieber Abstand.

© APA/AFP/VALERY HACHE

Champions League
09/28/2016

Baumgartlinger Buhmann nach spätem Gegentor

Der ÖFB-Teamkapitän stand beim Ausgleichstreffer von Monaco gegen Leverkusen weit weg von seinem Gegenspieler.

Wie bereits zum Champions-League-Auftakt gegen ZSKA Moskau gab Bayer Leverkusen auch in Monaco einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Der von Ex-Salzburg-Trainer Roger Schmidt betreute deutsche Bundesligist dominierte AS Monaco beim 1:1 auswärts beinahe nach Belieben, haderte aber erneut mit einer schwachen Chancenverwertung.

Nachdem der Mexikaner Javier "Chicharito" Hernandez (74.) mit seinem 100. für einen europäischen Klub erzielten Tor die Führung gegen den französischen Tabellenzweiten erzielt hatte, konnte sich der Bundesligist noch 20 Minuten als Sieger fühlen, bevor Kamil Glik in der vierten Minute der Nachspielzeit mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze das Spiel auf den Kopf stellte.

Besonders unglückliche Figur machte dabei der kurz zuvor eingewechselte ÖFB-Kapitän Julian Baumgartlinger bei seinem Debüt in der Champions League. Er stand zu weit weg von seinem Gegenspieler und trug somit Mitschuld am Laste-Minute-Ausgleich. "Ich habe mich geärgert", sagte Sky-Experte Erik Meijer. "Da bringen sie in der 90. Minute extra Baumgartlinger, um defensiv stabiler zu sein und wahrscheinlich um Glik zu bewachen und dann ist da ein Loch von fünf Metern", wütete der ehemalige Leverkusen-Profi in seiner Analyse nach dem Match.

Baumgartlinger kam in dieser Spielzeit bisher vier Mal zum Einsatz. Ausgerechnet bei den zwei Saisonniederlagen der Leverkusener in der Liga stand der 28- Jährige in der Startelf, bei den zwei Siegen sowie dem bislang einzigen Remis stand der Ex-Mainzer nicht einmal im Kader. Es ist keine einfache Zeit für den Mittelfeldabräumer, aber auch seine österreichischen Klubkollegen Aleksandar Dragovic und Ramazan Özcan, die in Monaco nur die Ersatzbank wärmten.

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