Das Unentschieden bringt sowohl die Admira (li. Issiaka Ouedraogo) als auch Wr. Neustadt (Mario Ebenhofer) kaum weiter.

© Agentur Diener/DIENER / Philipp Schalber

Bundesliga
11/08/2014

Remis im Niederösterreich-Duell

Mit dem 1:1 wurden die Negativserien von Admira und Wr. Neustadt prolongiert.

5:4 hatte Wiener Neustadt das erste Bundesliga-Duell in dieser Saison gegen die Admira gewonnen. Das Rückspiel in der Südstadt verlief weit weniger spektakulär. In einer niveaulosen Partie trennten sich die beiden momentan schwächsten Bundesliga-Teams 1:1. Damit wahrt die Admira, die nun Tabellen-Neunter ist, den Sechs-Punkte-Vorsprung auf das Schlusslicht.

Neustadt-Trainer Heimo Pfeifenberger hatte nach dem 2:4 gegen Grödig am Mittwoch extrem rotiert. Acht Spieler kamen neu ins Team, nur Keeper Schierl, Dobras und Rauter durften erneut beginnen. Die zusammen gewürfelte Elf benötigte eine gute halbe Stunde, um sich zu finden. Da hätte das Spiel entschieden sein können, doch die Admira war gnädig, nützte die Verwirrung der Gäste nur ein Mal aus: Mit Assistgeber Zwierschitz und Torschütze Thürauer waren zwei Ex-St.-Pöltner am ersten Admira-Treffer nach 419 torlosen Minuten hauptbeteiligt (21.).

Erst zehn Minuten später spielten dann auch die Gäste Fußball und hatten durch Solospitze Tieber kurz nach dem Wechsel die große Ausgleichschance, doch der Steirer scheiterte. Besser machte es in der 62. Minute Dobras. Der Ex-Rapidler hatte aber auch mehr Glück: Sein Freistoß von der Strafraumgrenze wurde unhaltbar für Admira-Keeper Leitner zum 1:1-Endstand abgefälscht (62.).

Die Admira hat nun schon sieben Bundesliga-Spiele nicht gewonnen, die Wiener Neustädter sogar acht, weil der eingewechselte Mimm mit einem Stangenschuss in der 78. Minute Pech hatte. Mehr Glück hatte Ouedraogo. Der bereits verwarnte Admiraner hätte vom dubios pfeifenden Schiedsrichter Schörgenhofer nach einer Attacke gegen Wiener-Neustadt-Keeper Schierl ausgeschlossen werden müssen.

Admira - Wiener Neustadt 1:1 (1:0)

Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, 2.355, SR Schörgenhofer

Tore:
1:0 (21.) Thürauer
1:1 (61.) Dobras

Admira: Leitner - Zwierschitz, Windbichler, Schößwendter, T. Weber - Ebner, Lackner (85. Katzer) - Ouedraogo, Thürauer (46. Bajrami), Auer - B. Sulimani (92. R. Schicker)

Wiener Neustadt: Schierl - Pollhammer, Mally, Sereinig, Prettenthaler - M. Koch (59. O'Brien), Schöpf - Dobras, Rauter, Ebenhofer (66. Mimm) - Tieber (90. Maderner)

Gelbe Karten: B. Sulimani, Ouedraogo bzw. Rauter, Ebenhofer, Mally

Knaller: "Das Unentschieden ist für uns günstiger"

Walter Knaller (Admira-Trainer): "Wir haben gut begonnen, ein schönes Tor gemacht, aber es verabsäumt, das 2:0 zu machen. Am Schluss sind wir noch in Bedrängnis gekommen und müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben gewusst, dass es eine schwierige Partie wird, wir nehmen den Punkt daher gerne. Das Unentschieden ist für uns günstiger, weil der Sechs-Punkte-Vorsprung auf Wiener Neustadt gewahrt blieb."

Heimo Pfeifenberger (Wiener-Neustadt-Trainer): "In der ersten Hälfte war die Admira etwas besser, vor allem 10,15 Minuten, wo sie auch das Tor geschossen hat, dann haben wir uns erfangen. In der zweiten Hälfte waren wir die eindeutig bessere Mannschaft und hätten das Spiel eigentlich gewinnen müssen. Die Mannschaft hat nach der Enttäuschung am Mittwoch eine gute Reaktion gezeigt, dass sie gewillt ist zu punkten."

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