Sport | Fußball
12.07.2017

1860-Zukunft gesichert: Verein einigte sich mit Investor

Die drohende Insolvenz dürfte abgewendet sein und auch die Verhandlungen mit den Bayern sind abgeschlossen.

Nach wochenlangen Verhandlungen ist die Zukunft von 1860 München in der Regionalliga nach Angaben des deutschen Klubs gesichert. Wie die "Löwen" in der Nacht auf Mittwoch bekannt gaben, einigten sich der Verein sowie Investor Hasan Ismaik und der Hauptsponsor auf einen Deal zur weiteren Finanzierung.

Details will 1860-Geschäftsführer Markus Fauser an diesem Mittwoch (15.00 Uhr) in einer Pressekonferenz erläutern. Eine drohende Insolvenz dürfte damit abgewendet sein; die Mannschaft kann am Donnerstag das erste Saisonspiel bestreiten.

Wie die Bild-Zeitung berichtete, konnte der Verein gerettet werden, weil Gesellschafter und Mehrheitseigner Ismaik ein 2018 fälliges Darlehen in Millionenhöhe stundete. Außerdem soll der Jordanier den Vertrag zum Auszug aus der Allianz Arena unterschrieben haben.

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga und dem unmittelbar darauf folgendenden Zwangsabstieg in die 4. Liga werden die Sechziger nicht mehr als Mieter in der Arena des Stadtrivalen FC Bayern auflaufen, sondern im Grünwalder Stadion nahe des Vereinsgeländes spielen. Wie die Bayern am Mittwoch mitteilten, sind die Verhandlungen nun offiziell beendet. "Mit Beendigung des Mietvertrages ist die Allianz Arena nicht mehr Spielstätte des TSV 1860 München, eine spätere Rückkehr ist ausgeschlossen," heißt es in der offziellen Pressemeldung des FC Bayern.