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Sport Fußball
12/05/2011

Foda ist Teamchefkandidat Nummer 1

ÖFB-Präsident Leo Windtner hat die Erlaubnis, mit dem Sturm-Trainer in Verhandlungen treten zu dürfen.

Er ist mit Sicherheit der heißeste - wenn nicht der einzige - Kandidat aus dem Kreis der österreichischen Bundesliga-Trainer, die in der Nachfolge-Diskussion rund um Teamchef Dietmar Constantini gehandelt werden.

Der Deutsche Franco Foda, momentan noch bei Sturm Graz unter Vertrag. Keine Überraschung also, dass sein Name auf der "Fahndungsliste" ganz oben zu finden ist. Und die Anzeichen verdichten sich, dass es schneller als erwartet zu einer Lösung in der wichtigsten Trainerfrage des Landes kommen könnte.

Etwas voreilig meldete Bild zwar am Sonntag den mehr oder weniger definitiven Vertragsabschluss zwischen Foda und dem Österreichischen Fußballbund. Verfrüht ist auch die Annahme, der Kontrakt werde bis 2013 Gültigkeit haben.

Fix ist jedenfalls: Der 45-Jährige darf in den nächsten Tagen in Verhandlungen treten. Grünes Licht dafür holte sich ÖFB-Präsident Leo Windtner bei Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber. "Ja er ist ein Kandidat", meint Windtner. Schnellschuss werde es keinen geben. Doch bis zum Ende der Woche könnte die Entscheidung gefallen sein. Damit würde möglicherweise die von Windtner angekündigte Präsentation eines aktualisierten Anforderungsprofils überholt werden.

Der ÖFB-Präsident wollte sich noch nicht darüber äußern, ob Foda schon in der zweiten Oktober-Woche bei den letzten beiden EM-Qualifikationsspielen in Aserbaidschan und Kasachstan auf der Bank sitzen wird. Der Sturm-Coach schmunzelte über die jüngste Entwicklung ("Ich weiß nicht, wo die das herhaben"), dementierte aber auch keine anstehenden Kontakte mit dem ÖFB.

Ablöse

Auskunftsfreudiger erweist sich Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber. Er bestätigt: "Es gab am Freitag eine offizielle Anfrage vom ÖFB. Er darf ab sofort verhandeln." Ob es ihm etwas nützten wird, um den Verbleib des Trainers in Graz zu kämpfen, weiß er noch nicht "Wir wollten eigentlich selbst den Vertrag mit Foda vorzeitig verlängern", sagt der Klubchef. Der Vertrag bei Sturm endet am 31. Mai 2012.

Die Ablösesumme? "Auch darüber werden in den nächsten Tagen die Verhandlungen mit dem ÖFB beginnen", sagt Stockenhuber. Ein anderer, zuletzt auch als Constantini-Nachfolger gehandelter Deutscher, dementierte indes jeden Kontakt zum ÖFB. Otto Rehhagel richtete aus: "Ich habe mich nirgendwo angeboten, wie es zu lesen war. Ich biete mich niemals an, außer bei meiner Frau."

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