FILE - In this Tuesday, Aug. 8, 2006 file photo, Dinamo Zagreb's fans support their team during Champions league third qualifying round match in against Arsenal, in Zagreb, Croatia. They turned football stadiums into battlegrounds and then fought real wars. Now, nearly 20 years after the wars ended, the Balkan states are mulling the formation of a joint football league, hoping to give a new life to the once-thriving competition. Europe's football governing body, UEFA, is considering a league that would comprise the former Yugoslav states _ Serbia, Croatia, Bosnia, Montenegro, Slovenia and Macedonia _ plus maybe Bulgaria and Hungary. (AP Photo/Darko Bandic, File)

© Deleted - 1091415

Europacup
08/20/2013

Austria-Gegner Dinamo fürchtet harte Sanktionen

Vor dem Spiel gegen die Austria appelliert Dinamo-Generaldirektor Svetina an die Vernunft der Fans.

Der Sündenregister der berüchtigten Fans von Dinamo Zagreb ist ellenlang und beinhaltet von Gewalt bis Rassismus alles, was der europäische Fußball-Verband (UEFA) strengstens verboten hat. Nun erwartet Austrias Gegner im Play-off der Fußball-Champions-League harte Sanktionen durch die UEFA. Tomislav Svetina, der Generaldirektor des kroatischen Serienmeisters, fürchtet sogar ein Ausschluss aus dem Europacup.

Deshalb appellierte Svetina am Dienstag eindringlich an die Dinamo-Fans, dass man sich im Rahmen der Partie am Mittwoch (20.45 Uhr/live Puls 4 und Sky) gegen die Austria absolut nichts leisten dürfe. "Die Möglichkeit besteht, dass wir Spiele in einem leeren Stadion austragen müssen oder sogar aus der Champions League ausgeschlossen werden", erklärte Svetina, der genau weiß, dass die UEFA gerade beim Thema Rassismus keinerlei Spielraum für Diskussionen lässt.

Und die jüngste Verfehlung der Dinamo-Fans waren ebensolche rassistischen Gesänge in der laufenden Champions-League-Qualifikation. Passiert waren sie im Heimspiel gegen den luxemburgischen Vertreter Fola Esch. Die UEFA verhängte daraufhin eine Geldstrafe von 25.000 Euro gegen Dinamo, zudem hatte im darauffolgenden Heimmatch gegen Sheriff Tiraspol ein Teilbereich des Maksimir-Stadions geschlossen gehalten werden müssen. Mit diesen Sanktionen scheint die Sache aber noch nicht erledigt zu sein. Svetina berichtete, dass das UEFA-Verfahren nach wie vor läuft.

350 Hooligans

Der Dinamo-Generaldirektor wies daraufhin, dass man aufgrund der rund 350 Hooligans im Umfeld des Vereins in den vergangenen 15 Jahren Strafen in der Höhe von insgesamt rund einer Million Euro bezahlen musste. Das größte Problem stellen die "Bad Blue Boys" dar, die schon in Mailand, Kiew oder Udine für wüste Szenen gesorgt haben und auch in Österreich alles andere als unbekannt sind.

Am 30. Juni 2007 hatte es im Rahmen eines Freundschaftsspiels in Kapfenberg schwere Ausschreitungen gegeben, bei denen u.a. 39 Polizisten verletzt worden waren. Damals warfen "Fans" mit Pflastersteinen, Stangen, Fahrrädern und sogar ganzen Blumentrögen nach den Beamten. Bei einem Nachbargrundstück rissen sie einfach die Zaunlatten aus und gingen damit auf die Ordnungshüter los.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.