Ausgeschieden: Thomas Ebner und die Admira hatten gegen Liberec das Nachsehen.

© APA/HERBERT NEUBAUER

Europa League
08/03/2016

Admiras englische Wochen sind vorbei

Nach dem 0:2 bei Slovan Liberec sind die Südstädter in der Europa-League-Qualifikation ausgeschieden.

von Andreas Heidenreich

Die Admira hat Österreichs Klubfußball durchaus Gutes getan und mit drei Siegen und einem Remis in den ersten beiden Runden der Europa-League-Qualifikation wichtige Punkte für die Fünfjahres-Wertung gesammelt.

Nach den Erfolgen gegen Myjava aus der Slowakei und Kapaz Ganja aus Aserbaidschan war in der 3. Runde jedoch Endstation für die junge Mannschaft aus der Südstadt. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Slovan Liberec vor einer Woche gab es in Nordböhmen nicht die erhoffte Wende.

Und das hatte sich durchaus schon in den Anfangsminuten des Rückspiels abgezeichnet. Denn da hatte die Admira keine Mittel um gegen hoch attackierende Tschechen ihr gewohnt gepflegtes Passspiel aufzuziehen. Die wenigen hohen Bälle, die zur Entlastung nach vorne geschlagen wurden, waren in Windeseile wieder in der Hälfte der Admira zu finden. Just als die enorme erste Druckphase der Gastgeber überwunden schien und nachdem sich die Admiraner auch in des Gegners Hälfte getraut hatten, schlug es hinten ein. Eingeleitet hatte das Gegentor Fabio Strauss mit einem hohen Rückpass über den aufgerückten Torhüter Kuttin, der im Sprint zurück den Ball aber noch vor der Torlinie klären konnte. Bereinigen konnten die Admiraner die Situation aber nicht, die Tschechen setzten nach, Coufal eroberte den Ball, konnte leicht in den Strafraum eindringen und zum 1:0 abschließen (20.).

Schlamperei

Auch dem zweiten Gegentor war ein schlampiger Rückpass von Strauss auf Kuttin vorausgegangen, der den Torhüter in einen Schnittball mit Bartl zwang. Kuttin kam dabei zu spät und legte den Tschechen. Den logischen Elfmeter verwandelte Komlitschenko (34.).

Damit hätte die Admira schon drei Treffer in der Ferne gebraucht. Nicht einmal einer war der Mannschaft von Oliver Lederer gegönnt. Nach Seitenwechsel wurde man zumindest durch einen Freistoß und ein Solo von Spiridonovic, der dabei nicht ganz sauber gelegt wurde, sowie einen Eckball gefährlich. Ein Tor der Gäste bekam man aber nicht zu sehen.

„Wir müssen mit viel mehr Überzeugung unserer Philosophie folgen“, nannte Trainer Lederer einen Grund für das Aus. „Das Resultat geht so in Ordnung.“

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