Oleg Blochin muss sich einen neuen Verein suchen.

© EPA

Trainerwechsel
04/17/2014

Dragovic-Klub trennt sich von Oleg Blochin

Sergij Rebrow fungiert bis Saisonende als Trainer von Dynamo Kiew.

Der österreichische Fußball-Nationalspieler Aleksandar Dragovic erhält bei Dynamo Kiew einen neuen Trainer. Der Klub trennte sich am Mittwoch unmittelbar nach einer 0:2-Heimniederlage im Ligaschlager gegen Tabellenführer Schachtar Donezk von Legende Oleg Blochin. Der frühere Starstürmer hatte Dynamo im September 2012 übernommen.

Der Dragovic-Klub hat unter Blochin zwar mehr als 60 Millionen Euro in neue Spieler investiert, droht als Tabellendritter aber zum zweiten Mal in Serie die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Derzeit fehlen Dynamo bei einem Spiel mehr sieben Punkte auf den Zweiten Dnipro Dnipropetrowsk. Dragovic spielte bei der Heimniederlage gegen Schachtar in den Innenverteidigung durch.

Neuer Trainer

Sergij Rebrow fungiert bis Saisonende als Trainer von Dynamo Kiew und damit auch als Betreuer des österreichischen Fußball-Teamspielers Aleksandar Dragovic. Der ehemalige Star-Stürmer und bisherige Assistenzcoach trat die Nachfolge von Oleg Blochin an, der am Mittwoch unmittelbar nach der 0:2-Heimniederlage im Spitzenspiel gegen Schachtar Donezk gefeuert wurde.

Für Dragovic kam die Entlassung nicht allzu überraschend. "Dynamo droht zum zweiten Mal nacheinander die Qualifikation für die Champions League zu verpassen, da war klar, dass die Verantwortlichen nicht so leicht zur Tagesordnung übergehen können. Dass es dann meistens den Trainer trifft, ist auch kein Geheimnis, aber wir sind alle gefordert, und das wurde uns auch unmissverständlich mitgeteilt", erklärte der Wiener. Seinem Club fehlen derzeit bei einem Spiel mehr sieben Punkte auf Platz zwei, der zur Champions-League-Quali berechtigt.

Dragovic war gegen Donezk trotz einer Schulterblessur im Einsatz. "Es war schon ein gewisses Risiko zu spielen, weil die Schulter noch nicht vollständig ausgeheilt ist. Bei so einem wichtigen Spiel muss man als Profi aber auch einmal seine Schmerzen in Kauf nehmen und sich für die Mannschaft aufopfern", ließ der Innenverteidiger in einer Presseaussendung wissen.

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