Sport | Fußball 10.03.2012

Die Vienna und die Pappnasen

Erste Liga: Die Wiener verlieren gegen den LASK in letzter Minute und hadern mit dem Schiedsrichter.

Bitte zitier`s den Horst Heldt, ich möchte mich dazu nicht äußern", sagte Vienna-Stürmer Wolfgang Mair nach der 1:2-Heimniederlage gegen den LASK. (Schalkes Sportdirektor hatte die Schiedsrichter nach der Europa-League-Niederlage gegen Twente als "Pappnasen" bezeichnet.) Auch auf der Hohen Warte brachte eine Elfmeterentscheidung am Freitag die Gemüter in Wallung.

Nach einem Foul an Kaufmann sah Hattenberger Gelb-Rot (81.), Aigner verwertete den Strafstoß für die Linzer Gäste sicher zum Ausgleich (84.). Erst in der Nachspielzeit legte Rafinha noch den glücklichen Siegestreffer (von Viennas Rathfuss abgefälscht) nach.

Dabei hatte das flotte Spiel vor 2700 Zuschauern für die Döblinger gut begonnen: In der 22. Minute schlief die LASK-Abwehr und Djokic verwertete einen Kopfball von Nacho Verdés zur 1:0-Führung. Nach Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck, Torchancen fehlten auf beiden Seiten. "Ohne den Elfer und den 1000-Gulden-Schuss hätte der LASK nicht gewonnen", sagt Vienna-Trainer Tatar. Ein Trost: Auch die Abstiegskonkurrenten Hartberg und FC Lustenau blieben punktelos und somit in der Tabelle zurück.

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( Kurier ) Erstellt am 10.03.2012