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Sport Fußball
03/10/2012

Die Vienna und die Pappnasen

Erste Liga: Die Wiener verlieren gegen den LASK in letzter Minute und hadern mit dem Schiedsrichter.

von Christina Pertl

Bitte zitier`s den Horst Heldt, ich möchte mich dazu nicht Ă€ußern", sagte Vienna-StĂŒrmer Wolfgang Mair nach der 1:2-Heimniederlage gegen den LASK. (Schalkes Sportdirektor hatte die Schiedsrichter nach der Europa-League-Niederlage gegen Twente als "Pappnasen" bezeichnet.) Auch auf der Hohen Warte brachte eine Elfmeterentscheidung am Freitag die GemĂŒter in Wallung.

Nach einem Foul an Kaufmann sah Hattenberger Gelb-Rot (81.), Aigner verwertete den Strafstoß fĂŒr die Linzer GĂ€ste sicher zum Ausgleich (84.). Erst in der Nachspielzeit legte Rafinha noch den glĂŒcklichen Siegestreffer (von Viennas Rathfuss abgefĂ€lscht) nach.

Dabei hatte das flotte Spiel vor 2700 Zuschauern fĂŒr die Döblinger gut begonnen: In der 22. Minute schlief die LASK-Abwehr und Djokic verwertete einen Kopfball von Nacho VerdĂ©s zur 1:0-FĂŒhrung. Nach Seitenwechsel erhöhten die GĂ€ste den Druck, Torchancen fehlten auf beiden Seiten. "Ohne den Elfer und den 1000-Gulden-Schuss hĂ€tte der LASK nicht gewonnen", sagt Vienna-Trainer Tatar. Ein Trost: Auch die Abstiegskonkurrenten Hartberg und FC Lustenau blieben punktelos und somit in der Tabelle zurĂŒck.

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