Die Vienna bremst Austria Lustenau aus

APA/DIETMAR STIPLOVSEKAPA4577768-2 - 11072011 - ALTACH - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT SI - Erste Liga-Begegnung zwischen Cashpoint SCR Altach und First Vienna FC 1894 am Montag, 11. Juli 2011, in Altach. Im Bild Mattias Sereinig (l./Cashpoint SCR Altach) gegen
Foto: APA/DIETMAR STIPLOVSEK Die Vienna setzt sich im Kampf gegen den Abstieg wieder vor den FC Lustenau.

Die Wiener gewinnen überraschend mit 3:1. Leader WAC/St. Andrä verliert bei Blau Weiß Linz. Der LASK schlägt Altach.

Austria Lustenau hat im Titelrennen der Erste Liga am Freitag einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Bei Nachzügler Vienna kassierten die zuletzt so starken Vorarlberger eine 1:3-(0:1)-Schlappe und konnten damit aus der Niederlage von Tabellenführer WAC/St. Andrä keinen Kredit schlagen. Der Rückstand der Vorarlberger beträgt weiter vier Punkte.

Matchwinner für die Vienna war Marjan Markovic mit zwei Treffern (5., 78.), Lustenaus Pierre Boya konnte im Finish (83.) nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Die Elf von Alfred Tatar liegt nun als Achter auf dem ersten Nichtabstiegsplatz einen Punkt vor dem FC Lustenau.

Die Vienna erwischte einen perfekten Auftakt: Markovic beförderte den Ball per schönem Freistoß schon in der fünften Minute ins Tor. Eine verdiente Führung für die aggressiven und zweikampfstarken Wiener. Aufseiten der Gäste prüfte lediglich Krajic Vienna-Schlussmann Dau mit einem zu zentralen Schuss (32.), trotz einer Steigerung bis zur Halbzeit gab es gegen die sattelfeste Vienna-Abwehr kein Durchkommen. Vielmehr erhöhten die Hausherren bald nach Wiederbeginn auf 2:0. Eine gefühlvolle Markovic-Hereingabe brachte die Austria-Abwehr nicht aus dem Gefahrenbereich, Lackner bezwang mit einem wunderbaren Volley aus 14 Metern Goalie Kofler (52.).

Der Lustenau-Schlussmann bewahrte sein Team in der Folge vorerst noch vor einem höheren Rückstand, konnte schließlich den zweiten Treffer durch Markovic, der einen Abpraller weit vor dem Tor nützte, aber nicht verhindern. Im Finish traf der von Dospel gefoulte Boya für die Gäste noch vom Elferpunkt, Lustenau-Regisseur Boller sah nach einer Schwalbe im Finish Gelb-Rot (85.).

 

WAC/St. Andrä verliert

Nach Altach und dem LASK hat Aufsteiger FC Blau-Weiß Linz mit Spitzenreiter WAC/St. Andrä beim 2:0-Erfolg in der Frühjahrsrunde auch den dritten Aufstiegs-Kandidaten im Linzer Stadion besiegt. In einer zerfahrenen Partie gelang Aridany Tenesor per Kopf (4.) ein frühes und dem eingewechselten Harun Sulimani in der Nachspielzeit ein spätes Tor (90 +4).

Eine neu formierte Blau-Weiß-Elf erwischte gegen die beste Auswärts-Mannschaft den besseren Start und nach Co-Produktion zweier Winterneuzugänge konnte der Spanier Tenesor nach Linkshereingabe von Michael Guselbauer frei stehend früh aus fünf Metern zur verdienten 1:0-Pausenführung einköpfeln (4.).

Nach dem Wechsel bäumten sich die Kärntner auf, doch irgendwie kam der Torexpress bei Dauerregen nicht ins Rollen. Zwar hatten die Gäste nun mehr Spielanteile, doch mussten sie bei Kontern der Linzer stets aufpassen und scheiterten selbst - wie Jacobo (52.) oder Putsche (Kopfball, 56.) - wiederholt am ältesten Akteur auf dem Feld - dem 36-jährigen FC-Keeper David Wimleitner. Kurz vor Schluss verloren die Kärntner auch noch Topcagic nach Schiedsrichterbeleidigung (83.).

LASK holt auf

Im Abendspiel konnte der LASK beim SCR Altach einen 1:0-Sieg feiern. Ulrich Winkler besorgte das entscheidende Tor in der 50. Minute. Nach einem Linzer Angriff glaubte Scherrer zwar, per Kopf zu klären, tatsächlich legte er aber den Ball für Winkler auf, der den Ball aus sechzehn Metern unhaltbar für Kobras versenkte. Die Oberösterreicher kommen in der Tabelle damit auf einen Punkt an die drittplatzierten Vorarlberger heran. Auf Tabellenführer WAC fehlen dem LASK nun sieben Punkte, den Altachern nach wie vor sechs.

Der FC Lustenau ist auf den Relegationsplatz zurückgefallen. Die Vorarlberger mussten sich im Heimspiel gegen St. Pölten mit einem gerechten 2:2 zufriedengeben. Der Rückstand auf die Vienna beträgt fünf Runden vor Schluss einen Punkt. Der Vorsprung auf die auf dem Abstiegsplatz liegenden Hartberger, die Grödig auswärts mit 1:3 unterlagen, wuchs auf zehn Zähler an.

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(apa / jom) Erstellt am
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