Die halbe Rapid-Mannschaft muss zittern

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Foto: apa Die Leiden des Trainers: Rapid-Coach Peter Schöttel während der 2. Halbzeit gegen Wiener Neustadt.

Trainer Schöttel war mit der Leistung gegen Wr. Neustadt nicht zufrieden. Nur fünf Spieler sind für das Derby gesetzt.

Zum ersten Mal in dieser Saison hat sich Rapid einen kleinen Sicherheitsabstand zum Tabellen-Mittelfeld herausgespielt: Sieben Punkte beträgt sieben Runden vor Saisonende der Vorsprung auf einen Platz, der nicht mehr für die Europacup-Qualifikation reichen würde. Das 2:1 gegen Wiener Neustadt hat für Trainer Schöttel aber dennoch vor dem Derby mehr Fragen aufgeworfen als mit dem glücklichen Heimsieg beantwortet werden konnten.

"Es wird in der Analyse sehr klare Worte geben", kündigte Schöttel an, der sich vor allem über Defensivschwächen im Finish ärgerte.

Den Worten werden Umstellungen für Sonntag folgen. Nur noch fünf Spieler können fix von einem Einsatz gegen Austria ausgehen: Tormann Königshofer, die Innenverteidiger Pichler und Sonnleitner, Heikkinen im defensiven Mittelfeld, sowie Stürmer Alar.

Fragezeichen

Fragezeichen gibt es auf sechs Positionen:

In der Außenverteidigung drängen Katzer und Schimpelsberger nach ihren Verletzungen wieder in die Mannschaft. Thonhofer war fehlerhaft, über Schrammel meint Schöttel: "Es ist klar, dass er nach seinem Kreuzbandriss noch nicht bei 100 Prozent sein kann." Einer der vier muss am Sonntag auf die Tribüne.

In der Offensive war Schöttel mit Burgstaller und Grozurek "nicht zufrieden". Nuhiu und Drazan machten es besser, erfüllen aber auch die Anforderungen von wirkungsvollen Jokern.

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Sonderfall Hofmann

Im Zentrum hat Prager seinen Platz zuletzt an den defensiveren Kulovits verloren. "Ich war als Ersatzspieler sehr unzufrieden und hoffe, dass ich den Trainer überzeugen konnte, dass wir auch mit zwei Sechsern erfolgreich spielen können", sagt der Erz-Rapidler Kulovits, der seinen Abschied im Sommer plant, wenn er wieder dauerhaft auf die Bank müsste.

Und dann gibt es noch den Sonderfall Hofmann: Eigentlich müsste sein Ersatz Prokopic nach zwei Treffern in Folge gesetzt sein. Doch laut Schöttel "brennt" Hofmann trotz Muskelverletzung aufs Derby. Der Kapitän wird spielen, wenn damit kein neuerliches Verletzungsrisiko verbunden ist.

Und nebeneinander haben Hofmann und Prokopic auf dem Feld noch kaum überzeugen können.

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(kurier) Erstellt am
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