Sport | Fußball
06.02.2018

DFB-Pokal: Bayern souverän, Bremen verliert Cup-Fight

Die Münchner gewinnen 6:0 und ziehen wie Leverkusen ins Halbfinale ein.

Bayern München hat das Cupmärchen des SC Paderborn beendet und ohne Mühe zum neunten Mal in Folge das Halbfinale des deutschen Fußball-Pokals erreicht. Durch das 6:0 (3:0) beim Drittliga-Tabellenführer, der zuvor die Zweitligisten St. Pauli, Bochum und Ingolstadt ausgeschaltet hatte, kamen David Alaba und Co. ihrem Traum vom Double bzw. Triple im Schongang einen weiteren Schritt näher.

Kingsley Coman (19.), Robert Lewandowski nach Vorlage von Coman (25.) und Joshua Kimmich (42.) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Corentin Tolisso (55.) und Arjen Robben (86., 89.) legten im zweiten Durchgang nach. Ab 20.30 Uhr stand mit dem Österreicher-Duell Bayer Leverkusen (Baumgartlinger, Özcan) gegen Werder Bremen ( Junuzovic, Kainz, Friedl) ein weiteres Viertelfinalspiel am Programm.

Die Bayern blieben im Cup zum 25. Mal in Folge auswärts ungeschlagen und zum achten Mal hintereinander in einem Viertelfinale ohne Gegentor. Alaba stand über die gesamte Spielzeit am Platz, bei Paderborn war der Österreicher Sebastian Wimmer nicht im Kader. Wermutstropfen für die Gäste war eine Verletzung von Thomas Müller, für Tolisso ausgewechselt werden musste (32.).

Junuzovic enttäuscht

Leverkusen steht zum ersten Mal seit neun Jahren wieder im Halbfinale des DFB-Pokals. Dabei hatte Bremen überrascht mit mutigem Spiel nach vorne. Max Kruse (4. Minute) per Foulelfmeter und Aron Johannsson (7.) hatten Werder früh mit 2:0 in Führung gebracht. Aber Leverkusen kam wieder in die Spur. Julian Brandt sorgte mit einem Doppelpack (31./55.) für den Ausgleich, bevor der eingewechselte Karim Bellarabi (111.) und Kai Havertz (118.) für Bayer in der Verlängerung den Sieg herausschossen. Die Österreicher Florian Kainz und Zlatko Junuzovic lieferten ein gutes Spiel ab. Kapitän Junuzovic: "Wir hätten ein paar Möglichkeiten auch besser ausspielen können. Generell war es ein guter Auftritt, aber leider sind wir ausgeschieden."