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25.10.2017

DFB-Pokal: Bayern schlägt Leipzig im Elferschießen

Bayern München siegte in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen RB Leipzig, auch Köln und Werder Bremen feierten Siege.

Der FC Bayern München hat am Mittwoch im DFB-Pokal eine Zitterpartie gegen RB Leipzig für sich entschieden. Gegen zehn Leipziger mussten die Bayern bis ins Elfmeterschießen. Dort brachte erst der zehnte Elfmeter die Entscheidung: Sven Ulreich hielt Timo Werners schwach geschossenen Strafstoß. Bei den von Ralph Hasenhüttl betreuten Leipzigern wurde Marcel Sabitzer in der 101. Minute durch Konrad Laimer ersetzt. Deren Landsmann Stefan Ilsanker fehlte wegen einer Verletzung.

Emil Forsberg hatte die Hausherren, die nach Gelb-Rot gegen Naby Keita ab der 53. Minute in Unterzahl waren, per Elfmeter in Führung gebracht: Emil Forsberg verwandelte in der 68. Minute zur Leipziger Führung. Die Bayern konterten aber nur fünf Minuten später, nach Assist von Jerome Boateng glich Thiago Alcantara aus. Danach fanden die Bayern ihren Meister aber in Leipzig-Schlussmann Peter Gulacsi: Der Ex-Salzburger erwies sich als unüberwindlicher Fels.

Im Elfmeterschießen hatten die Bayern dann die Nase vorne: Aufseiten der Münchner trafen alle fünf Schützen, darunter auch David Alaba, souverän. Auch die Leipziger vewerteten, ehe Timo Werner als fünfter und entscheidender Schütze mit einem schwachen Schuss an Bayern-Keeper Sven Ulreich scheiterte.

Befreiungsschlag für Köln

Der 1. FC Köln hat am Mittwoch den ersten Sieg nach zwölf Pflichtspielen gefeiert. Zwei Tage nach der Entlassung von Sportchef Jörg Schmadtke gewann das Team von Coach Peter Stöger in der zweiten Runde des DFB-Pokals auswärts gegen Hertha BSC mit 3:1. Damit erzielten die Kölner allein in dieser Partie nur ein Tor weniger als in den vorangegangenen zwölf Matches.

Simon Zoller brachte die Gäste in der 35. Minute aus stark abseitsverdächtiger Position in Führung, Dominic Maroh legte in der 43. Minute nach einem Eckball aus kurzer Distanz nach. Mit dem dritten Köln-Tor aus einem Abstauber von Christian Clemens (64.) war die Entscheidung praktisch gefallen. Den Berlinern, bei denen Valentino Lazaro durchspielte, gelang durch Nilas Stark (69.) nur noch Resultatskosmetik.

Für Martin Harnik und Hannover 96 kam mit einem 0:1 in Wolfsburg das Aus. Der ÖFB-Internationale war als Kapitän über die komplette Spielzeit im Einsatz. Philipp Mwene und Stipe Vucur kassierten mit Kaiserslautern eine 1:3-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart.

Auch Bremen kann noch siegen

Krisenclub Werder Bremen kann sich im DFB-Pokal auf seine Heimstärke verlassen. Die in der deutschen Bundesliga noch sieglose Mannschaft des unter Druck stehenden Trainers Alexander Nouri besiegte im Weser-Stadion Hoffenheim mit 1:0. Ishak Belfodil (31.) schoss den Tabellenvorletzten ins Achtelfinale.

Durch den Erfolg baute Werder seine Rekordheimserie im Pokal aus. Die Hanseaten, bei denen Zlatko Junuzovic durchspielte und Florian Kainz in der 82. Minute eingewechselt wurde, sind nun seit 36 Partien und seit 1988 zu Hause in dem Wettbewerb ungeschlagen. Bei Hoffenheim war Florian Grillitsch über die komplette Distanz im Einsatz.