Xabi Alonso schoss das 2:1 für die Bayern.

© APA/AFP/GUENTER SCHIFFMANN

Deutsche Bundesliga
09/17/2016

Bayern weiter siegreich, Aufsteiger Leipzig furios

Die Münchner besiegen Ingolstadt daheim 3:1. Die Leipziger feiern mit dem 4:0 in Hamburg ihren ersten Auswärtssieg.

Rekordmeister FC Bayern München bleibt nach dem dritten Sieg im dritten Spiel Spitzenreiter der deutschen Fußball-Bundesliga. Beim 3:1 im Bayern-Derby gegen Außenseiter FC Ingolstadt kassierten die Bayern am Samstag allerdings ihren ersten Gegentreffer in dieser Saison.

Nach der 6:0-Gala in der Champions League überzeugte Borussia Dortmund auch beim 6:0 gegen Darmstadt 98 in der Liga. Neuling RB Leipzig sorgt weiter für Furore: Beim Hamburger SV setzten sich die Sachsen mit 4:0 durch - ihr erster Auswärtssieg in der Bundesliga.

Eintracht Frankfurt gewann gegen Champions-League-Fehlstarter Bayer Leverkusen 2:1. Hoffenheim 1899 und der VfL Wolfsburg sorgten für das einzige torlose Remis. Zum Abendspiel empfängt Borussia Mönchengladbach um 18.30 Uhr Werder Bremen.

Arbeitssieg zum Oktoberfest

Zum Start des Oktoberfestes kann Bayern auf einen Arbeitssieg anstoßen. Die Münchner benötigten Kampfkraft, Glück und einen guten Manuel Neuer im Tor, um den couragiert aufspielenden FC Ingolstadt zu bezwingen. Für den nächsten Sieg des Bundesliga-Spitzenreiters sorgten vor 75.000 Zuschauern in der Münchner Arena Torjäger Robert Lewandowski (13. Minute) mit seinem fünften Saisontreffer sowie Xabi Alonso (50.) und Rafinha (84.) mit zwei strammen Distanzschüssen.

Der Außenseiter aus Ingolstadt ging zwar durch Dario Lezcano in Führung (8.), konnte sich wegen einer schwachen Chancenverwertung aber nicht mit einem verdienten Punktgewinn belohnen. Am Ende setzte sich die individuelle Klasse und Effektivität der Bayern durch.

Dortmunder Tormaschine auf Hochtouren

Schützenfest in der Champions League, Gala in der Bundesliga - das neuformierte Team von Dortmund kommt nach einem holprigen Saisonstart immer besser in Fahrt. Mit einem 6:0 über den SV Darmstadt 98 betrieb die Mannschaft von Thomas Tuchel weitere Wiedergutmachung für das 0:1 am vorigen Wochenende in Leipzig. Auch ohne diverse geschonte Stars spielte der BVB ähnlich furios auf wie drei Tage zuvor beim 6:0-Kantersieg in Warschau. Vor 81.360 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park sorgten Gonzalo Castro (4./75.), Adrian Ramos (48.), Christian Pulisic (54.), Sebastian Rode (84.) und Emre Mor (88.) für den verdienten Sieg.

Dagegen konnten die Gäste ihren Achtungserfolg aus der vorigen Saison in Dortmund (2:2) nicht wiederholen. Sie verloren nicht nur die Punkte, sondern auch Peter Niemeyer, der in der 57. wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah.

Leipzig im Hoch

RB Leipzig gewann nach dem Sensationssieg gegen Dortmund auch in Hamburg, diesmal mit 4:0. Emil Forsberg per Elfmeter (66.), Timo Werner im Doppelpack (72./77.) und Davie Selke (90.) trafen. Zuvor hatte sich HSV-Tormann Rene Adler gegen ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer und den Ex-Salzburger Bernardo ausgezeichnet. Sabitzer kam in der intensiven, aber chancenarmen Partie gut eine Stunde zum Einsatz, Nationalteamkollege Stefan Ilsanker spielte durch.

In Frankfurt machten Leverkusen und ÖFB-Teamkapitän Julian Baumgartlinger (bis zur 57.) das Spiel, am Ende jubelten aber die Hausherren. Torjäger Alexander Meier (53.) und Marco Fabian (79.) sorgten für den zweiten Frankfurter Saisonsieg. Javier Hernandez gelang zwar der zwischenzeitliche Ausgleich, der Mexikaner scheiterte in der Schlussphase bei seinem Elfmeter-Versuch aber an der Stange.

Die vor der Saison hoch gehandelte Werkself, wo Teamverteidiger Aleksandar Dragovic weiter auf seine Einsatzchance warten muss, hat erst drei Punkte auf dem Konto.

Werder im Tief

Im Abendspiel erlebte Werder Bremen einen weiteren Rückschlag. Der Tabellenletzte verlor mit 1:4 bei Borussia Mönchengladbach. Thorgan Hazard (11., 17.) und Raffael (21./Elfmeter, 41.) sorgten für die Schlappe der Norddeutschen. Serge Gnabry betrieb mit dem 1:4 (73.) noch Resultatskosmetik.

Bei den Verlieren spielten Zlatko Junuzovic und Florian Grillitsch durch. Florian Kainz wurde in der 87. Minute eingewechselt und kam damit zu seinem Liga-Debüt für Werder. Seinem Trainer Viktor Skripnik droht nun der Rauswurf. "Die erste Halbzeit war einfach eine Katastrophe. Das war peinlich. Wir konnten froh sein, dass es nur vier Tore waren", zog Junuzovic bei Sky Resümee.

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