Sport | Fußball 24.03.2012

Der LASK patzt, Remis für Altach

Souveräner Sieg für A. Lustenau © Bild: Bundesliga

Während die Aufstiegskonkurrenten Punkte lassen, fährt WAC/St. Andrä einen Sieg ein.

Titelkandidat WAC/St. Andrä hat sich am Freitag im Auswärtsmatch gegen das Schlusslicht Hartberg keine Blöße gegeben. Die Kärntner setzten sich in der Erste Liga in der Steiermark problemlos 3:0 (2:0) durch und erklommen damit auch die Tabellenspitze. Die Wolfsberger profitierten vom Umfaller des bisherigen Leaders Altach, der daheim gegen FC Lustenau nur zu einem 1:1 kam.

Die Gäste gingen früh und hoch verdient in Führung. Nach Flanke von Baldauf kam Goalie Rindler zu zögerlich aus seinem Tor und Topcagic hatte keine Mühe, seinen sechsten Saisontreffer zu markieren (20.). WAC/St. Andrä blieb am Drücker und legte nur zwölf Minuten später nach. Jacobo erzielte mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze das 2:0 (32.). Die Hausherren erhöhten zwar nach dem Wechsel ein wenig den Druck, mit dem 0:3 durch Falk (54.) war das Match aber gelaufen.

Verfolgerduell

Austria Lustenau hat das Verfolgerduell daheim gegen den LASK 2:1 (0:0) gewonnen. Die im Frühjahr nach fünf Partien weiter ungeschlagenen Vorarlberger liegen nur noch einen Punkt hinter den drittplatzierten Linzern.

In Lustenau fehlten zwar lange Zeit Tore, die 3400 Zuschauer sahen jedoch im Reichshofstadion ein flottes Match. Der LASK gab größtenteils den Ton, Aufhauser scheiterte per Kopf knapp (8.), Aigner traf ebenfalls per Kopf die Stange (34.). Bei den Lustenauern prüfte Ex-Champions-League-Kicker Boya mit einem Fernschuss den blendend reagierenden LASK-Keeper Mandl (18.). Mitte der zweiten Spielhälfte traf Boya dann. Der 28-Jährige aus Kamerun war nach einer unglücklichen Kopfball-Verlängerung von Aigner zur Stelle und schoss wuchtig zum 1:0 (68.) ein.

Nur sechs Minuten später erhöhte der eingewechselte Thiago mit einem Volley-Schupfer aus spitzem Winkel auf 2:0 (74.). Der LASK stemmte sich gegen die Niederlage und verkürzte durch Kaufmann auf 1:2 (84.), der Ausgleich gelang aber nicht mehr.

Gut bediente Altacher

Das Altacher Team von Adi Hütter kam vor eigenem Publikum nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den Abstiegskandidaten FC Lustenau hinaus. Mit diesem Punkt waren die Altacher sogar noch gut bedient, denn erst der Tscheche Petr Vorisek bewahrte die Gastgeber mit seinem Freistoßtor in der Nachspielzeit vor der ersten Niederlage gegen den FC Lustenau überhaupt.

Zum Abschluss der Runde trennten sich die Vienna und St. Pölten auf der Hohen Warte mit 0:0. Die Wiener verpassten damit im Kampf gegen den Abstieg die Chance, mit dem FC Lustenau nach Punkten gleichzuziehen.

 

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Erstellt am 24.03.2012