Sport | Fußball
05.12.2011

Daxbacher verzichtet auf die Doppel-6

Die Austria steht in der Europa League unter Druck: Die beiden Spiele gegen Metalist und Malmö müssen gewonnen werden.

Die Ausgangslage ist klar: Austria muss die verbleibenden zwei Gruppenspiele gewinnen, sofern der Aufstieg in die K.-o.-Runde aus eigener Kraft gelingen soll. Zunächst (19 Uhr/KURIER-Ticker) in Charkiw gegen Metalist sowie am 15. Dezember im abschließenden Heimspiel gegen Malmö.

Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt erwartet die Wiener somit im Nordosten der Ukraine ein heißer Tanz. Denn Charkiw, das sich bisher souverän durch die Gruppenphase gedribbelt hat, steht ebenfalls - wenngleich geringer - unter Druck. Bei Niederlagen gegen die Austria und danach in Alkmaar würden plötzlich die Ukrainer durch die Finger schauen.

Selbstvertrauen

Selbstvertrauen hat die Austria zuletzt mit dem 2:2 gegen Wiener Neustadt nicht unbedingt getankt. Das 2:2 bei Alkmaar gilt den Wienern da schon mehr als Moralinjektion. Torjäger Nacer Barazite, in der Europa League treffsicher: "Wir werden spezielle Aktionen brauchen." Und vor allem Mut zum Risiko.

Trainer Daxbacher: "In meinen Überlegungen berücksichtige ich sehr wohl, dass wir gewinnen müssen. Nur schön zu spielen und gut auszusehen wird zu wenig sein." Daher verzichtet er auf einen zweiten Sechser im Mittelfeld.

Routinier Hlinka wird in der Innenverteidigung den verletzten Ortlechner ersetzen, Abwehrkollege Georg Margreitter, nach dem Remis gegen Wr. Neustadt erzürnt, fordert mehr Konzentration. "Weil Kleinigkeiten entscheiden. Da müssen wir geistig auf der Höhe und konsequenter bei der Sache sein. Und unsere Chancen in der Offensive eiskalt ausnützen."

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