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11.12.2017

CL-Achtelfinale: Horror-Los für Neymar

Mega-Kracher im Achtelfinale: Der Brasilianer trifft mit PSG auf Real. Die Bayern erwischten mit Besiktas ein leichtes Los.

Es war klar, dass es im Achtelfinale der Champions League zumindest einen Megakracher geben wird. Geworden ist es ein ganz besonderer: Paris Saint-Germain fordert den doppelten Titelverteidiger Real Madrid heraus. Die Spieltermine sind am 14. Februar in der spanischen Hauptstadt und eine Woche später in der französischen.

Beide Partien werden ein Starauflauf der besonderen Art sein. Der Supersturm der Pariser mit Neymar, Kylian Mbappé und Edison Cavani, der hauptverantwortlich dafür war, dass die Pariser mit 25 Treffern einen Torrekord in der Champions-League-Gruppenphase aufgestellt hat, trifft auf die Tormaschine Cristiano Ronaldo, der in dieser Saison in jedem der sechs Gruppenspiele getroffen hat – als erster Spieler der Champions-League-Geschichte.

"Vorzeitiges Finale", twitterte PSG-Profi Thomas Meunier, nachdem das Los gefallen war. Die Franzosen sehen sich laut Sportkoordinator Maxwell "bereit" für Real. "Unsere Fans werden es mögen, nachdem wir letzte Saison an Barcelona gescheitert sind. Es ist eine wunderbare Herausforderung", meinte der Ex-Profi.

Nicht gerade Lospech hatten wie so oft die Bayern aus München. Für den deutschen Rekordmeister waren nur mehr der FC Barcelona und Besiktas Istanbul als Gegner möglich. Geworden sind es nicht die Katalanen, sondern der türkische Meister. Barcelona bekam hingegen mit Chelsea den englischen Meister zugelost.

Leipzig-Bezwinger

Ein Freilos ist allerdings auch Besiktas keines. In der Gruppenhase haben die Istanbuler immer beide Spiele gegen RB Leipzig gewonnen. Dazu findet das zweite Rückspiel im Vodafone Park statt. Die Stimmung im Stadion von Besiktas gilt als besonders euphorisch.

Der FC Basel hat mit Manchester City einen sehr starken Gegner bekommen. Das ist für Österreich im Kampf um Platz elf im Länder-Ranking und damit möglicherweise einen Fixplatz in der Champions League 2019/'20 sicher kein Nachteil. Der Schweizer Serienmeister hat gegen den Tabellenführer der Premier League zunächst Heimvorteil, das Rückspiel findet im City-of-Manchester-Stadium statt.

Die weiteren Achtelfinalduelle: Manchester United trifft im Duell der Europa-League-Sieger der Jahre 2016 und 2017 auf den FC Sevilla, der FC Porto auf den FC Liverpool, Juventus Turin auf Tottenham Hotspur und Schachtar Donezk auf die AS Roma.

Die Achtelfinal-Paarungen und Termine auf einen Blick:

Hinspiele:

  • Dienstag, 13. Februar: FC Basel - Manchester City, Juventus Turin - Tottenham Hotspur
  • Mittwoch, 14. Februar: FC Porto - Liverpool, Real Madrid - Paris Saint-Germain
  • Dienstag, 20. Februar: Chelsea - FC Barcelona, Bayern München - Besiktas Istanbul
  • Mittwoch, 21. Februar: FC Sevilla - Manchester United, Schachtar Donezk - AS Roma

Rückspiele:

  • Dienstag, 6. März: Liverpool - Porto, Paris Saint-Germain - Real Madrid
  • Mittwoch, 7. März: Manchester City - Basel, Tottenham - Juventus Turin
  • Dienstag, 13. März: Manchester United - Sevilla, AS Roma - Schachtar Donezk
  • Mittwoch, 14. März: Barcelona - Chelsea, Besiktas Istanbul - Bayern München

Alle Partien werden um 20.45 Uhr angepfiffen mit Ausnahme von Besiktas Istanbul - Bayern München (18.00 Uhr)

Viertelfinale am 3./4. bzw. 10./11. April

Semifinale am 24./25. April bzw. 1./2. Mai

Finale am 26. Mai in Kiew