Marc Janko stürmte von Jänner bis August 2012 für den FC Porto.

© APA/JOSE COELHO

Champions League
09/16/2013

Janko über das "Phänomen Porto"

Großen Anteil an Portos Erfolgen hat der Präsident. Für Janko eine "lebende Legende in Porto".

Am Mittwoch (20:45 Uhr, Happel-Stadion) startet die Austria gegen den FC Porto in die Champions League. Marc Janko kennt den portugiesischen Serienmeister besonders gut, der Österreicher stürmte von Jänner bis August 2012 für die Blau-Weißen.

"Ich glaube, dass die Austria schon einen sehr guten Tag erwischen muss, um den FC Porto ärgern zu können", weiß Janko: "Von der Papierform her ist die Austria absoluter Underdog, aber das bedeutet im Fußball bekanntlich wenig. Im Fußball ist alles möglich, das macht ihn ja so spannend."

Der FC Porto ist auch für Janko "ein Phänomen". "Sie haben es über all die Jahre wie kein anderer Verein in Europa geschafft, die Spieler-Fluktuation hoch zu halten und gleichzeitig satte Transfereinnahmen zu generieren", sagte Janko.

In den letzten Jahren wurden Kicker wie Hulk, Falcao, James Rodriguez, Pepe oder Deco mit großem Gewinn verkauft. "Porto versteht es wie kein zweiter Verein, junge Spieler zu holen, sie auszubilden und um teures Geld wieder zu verkaufen", berichtete Janko.

Portos Blüte ist untrennbar mit dem Namen Jorge Nuno Pinto da Costa verbunden, seit Beginn der 1980er-Jahre Präsident des Klubs.

Pinto da Costa ist laut Janko "zweifelsohne eine lebende Legende in Porto". "Alle Porto-Fans verehren ihn zutiefst. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass die Fans ihm mehr zujubelten als so manchem Star der Mannschaft", erinnerte sich Janko. "Er ist ein unglaublich einflussreicher und wichtiger Mann in Porto. Sogar wenn die Spieler in die Stadt Kaffee trinken gehen, weiß er sofort, wo sie waren und mit wie viel Zucker sie ihren Kaffee getrunken haben."

Trabzonspor

Bei seinem aktuellen Arbeitgeber Trabzonspor steht Janko inzwischen wieder mit deutlich besseren Karten da, denn Trainerstab und Vorstand wurden komplett ausgewechselt.

"So wie es aussieht, stehen für mich die Uhren am Schwarzen Meer wieder auf Null", berichtete Janko nach einem Gespräch mit dem neuen Klubboss Ibrahim Haciosmanoglu.

"In diesem sehr positiven Gespräch wurde mir klar gemacht, dass ich von nun an wieder das volle Vertrauen des Vereins habe und sie auf mich setzen wollen. Das stimmt mich durchaus positiv für die Zukunft. Aber wichtig ist, dass auf diese Aussagen nun auch Taten folgen." Jankos bis dato letzter Liga-Einsatz für Trabzonspor liegt mittlerweile sieben Monate zurück.

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