Sport | Fußball
19.11.2017

Burgstaller schießt Schalke gegen HSV auf Platz zwei

Mit seinem vierten Saisontor besiegelte der ÖFB-Teamstürmer den 2:0-Erfolg von Schalke gegen den HSV.

Guido Burgstaller hat am Sonntag sein viertes Saisontor in der deutschen Fußball-Bundesliga erzielt. Der 28-jährige Stürmer sorgte beim 2:0-Heimerfolg von Schalke 04 gegen den Hamburger SV in der 77. Minute für den Endstand. Tore des Kärntners sind ein gutes Omen. Zuvor hatte der ÖFB-Teamspieler auch schon gegen Stuttgart, Hertha und Mainz getroffen, all diese Partien konnten gewonnen werden.

Schalke baute die ungeschlagene Serie auf mittlerweile sechs Partien aus und ist erstmals seit November 2012 wieder einmal Zweiter in der Tabelle, sechs Punkte hinter Leader Bayern München und punktgleich vor RB Leipzig. Das Selbstvertrauen der Truppe von Trainer Domenico Tedesco vor dem Revierderby bei Borussia Dortmund am Samstag könnte also kaum größer sein.

Franco di Santo (17.) brachte die Schalker vor 62.271 Fans mit einem verwandelten Foulelfmeter schon früh auf die Siegerstraße. Beim 2:0 wurde Burgstaller ideal von Jewhen Konopljanka bedient, musste völlig frei stehend nur noch ins Ecke vollenden. Während der ÖFB-Stürmer durchspielte, wurde Alessandro Schöpf erst in der 87. Minute eingetauscht. Hamburg hielt über weite Strecken gut mit und hatte auch bei einem Hunt-Stangenschuss (57.) Pech. Auch deshalb verlor der abstiegsbedrohte Liga-15. auswärts zum fünften Mal en suite.

Lebenszeichen von Werder

Werder Bremen kann in der deutschen Fußball-Bundesliga doch noch gewinnen. Mit Kapitän Zlatko Junuzovic (bis zur 82.) und Florian Kainz (ab der 88.) feierte der Club am Sonntag zum Abschluss der 12. Runde einen 4:0-Kantersieg gegen Aufsteiger Hannover 96. Nach fünf Remis und sechs Niederlagen gab es damit erstmals drei Punkte und den Vorstoß auf Position 16 in der Tabelle, den Relegationsrang.

Zum Matchwinner vor 41.500 Zuschauern im Weser-Stadion avancierte Max Kruse. Der 29-jährige Stürmer bereitete das 1:0 von Fin Bartels (39.) mit einem Lochpass mustergültig vor und war nach dem Seitenwechsel mit einem lupenreinen Hattrick (55., 59., 78.) überragend. Bei den Verlierern war Martin Harnik bis zur 74. Minute auf dem Feld. Der Ex-ÖFB-Teamstürmer hätte gleich nach Wiederbeginn für den Ausgleich sorgen müssen, scheiterte bei einer Topchance aber an Jiri Pavlenka.