Franco Foda gibt in Graz wieder die Richtung vor.

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Bundesliga
10/04/2014

Sturm schlägt Grödig bei Foda-Rückkehr

Nach einem kreativen Eckballtrick erzielt Marco Djuricin das einzige Tor des Spiels.

von Harald Ottawa

9113 kamen „Foda schaun“. Abzüglich der neun mitgereisten Salzburger Fans, die ihre Lieblinge in die Steiermark begleiteten. Sie waren am Ende weniger gut aufgelegt als die anderen 9104 Leute, Sturm siegte verdient mit 1:0.

Franco Foda ist also wieder da. Baute in der Mannschaft mit seinem neuen, alten Co-Trainer Thomas Kristl die Mannschaft vorerst nur in Nuancen um (Gratzei durfte wieder das Tor hüten), und lobt bei jeder Gelegenheit seinen Vorgänger Darko Milanic. Eines hat ihm Foda aber bereits jetzt voraus: Die Fans standen bei der hauseigenen Hymne geschlossen auf – dies war zuletzt nicht der Fall gewesen. Kurz: Ein bisschen bewegend war das Intro schon, man spürte, dass die Sturm-Fans wieder Lust auf ihren Verein hatten.

Der ehemalige Sky-Experte Foda, mit dem Sturm 2011 dank des Meistertitels im siebenten Himmel gelandet war, sah, wie die gute Stimmung auf den Rängen anhielt, aber sich nicht auf den Rasen übertrug. Fehlpässe hier, Abspielfehler da. Mittelfeldgeplänkel nennen Fein-Diagnostiker dies.

Steigerung

Nach dreizehn Minuten durchbrach Huspek diese anfängliche Tristesse, sein Schuss streifte die Stange. Es wurde allmählich ansehnlicher. Sturm kam, und kam durch Djuricin und Schloffer zu guten Möglichkeiten. Die Grazer wollten Revanche für die Niederlage im Sommer, als man als bessere Elf 1:2 unterlag. Die Mittel, die zum Erfolg führen sollten, waren aber zu untauglich, immer wieder war ein Grödiger Bein dazwischen und in der Verteidigung mussten sich die Steirer mit dem besonders agilen Reyna (wenn der Peruaner vor dem Tor noch kaltblütiger wäre...) abmühen.

Flotter ging es nach der Pause zur Sache, Huspek da, Djuricin mal zwei dort. Auch Schloffer scheiterte am starken Schlussmann Stankovic. Chancen gab es. Sturm hatte nun die wohl beste Phase der Saison, Grödig kam zunächst mit dem Ausputzen nicht nach. Als die Grazer etwas auf die Bremse stiegen, fiel es doch noch – das Tor. Hadzic bediente per Kopf Stürmer Marco Djuricin, der trocken einschoss. Ein Einstand nach Maß für den Heimkehrer Foda.

Ergebnis und Tabelle

SK Sturm Graz - SV Grödig 1:0 (0:0)

Graz, UPC-Arena, 9.100, SR Drachta.

Tor: 1:0 (83.) Djuricin

Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Spendlhofer, Madl, Todorovski - Hadzic, Offenbacher - Schick, M. Stankovic (86. Piesinger), Schloffer (74. Gruber) - Djuricin (92. Tadic)

Grödig: C. Stankovic - Potzmann, Maak, Strobl, Martschinko - Brauer (85. Djuric), Völkl - Huspek, Nutz, Schütz (59. Boller) - Reyna (79. R. Wallner)

Gelbe Karten: Madl, Hadzic, Schick, Gruber bzw. Nutz

Tabelle

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