Noch hofft man in Hütteldorf, am Ende den Titel bejubeln zu dürfen.

© APA/EXPA/ALEXANDER FORST

Fußball
04/25/2016

Rapid hat den Traum noch nicht aufgeben

Nach dem Sieg gegen Sturm lebt die Chance auf den Meistertitel

von Harald Ottawa

Aufgeben? Bei Rapid kein Thema. Nach dem sehr souveränen 2:0-Heimsieg über Sturm Graz bleiben die Hütteldorfer an Salzburg dran, wenngleich der Rückstand nach wie vor sechs Punkte beträgt. „Natürlich haben wir noch Hoffnungen. Es sind noch zwölf Punkte zu holen, die wollen wir auch haben“, sagt Tormann Richard Strebinger. Während Kapitän Steffen Hofmann von einer „Mini-Mini-Minimalchance spricht“, weiß Trainer Zoran Barisic, „dass im Fußball alles möglich ist.“

Nicht mehr möglich ist hingegen, dass Rapid noch aus den Europacup-Rängen verdrängt wird - der Vorsprung auf den Vierten Sturm wuchs auf 13 Zähler an. Zudem ist Platz zwei, der einen späteren Einstieg in die Europa-League-Qualifikation garantiert, weiterhin mit acht Zählern vor der Austria abgesichert.

Nur zu Beginn und Mitte der zweiten Hälfte hatten die Wiener gegen Sturm Probleme. „Wir haben am Anfang fahrlässige Fehler gemacht, danach aber sehr gut gespielt.“ Auch, wenn Sturm nach dem 2:0 zwei gute Chancen von Edomwonyi und Schick hatte, die Strebinger zunichte machte, Rapid hätte durchaus höher gewinnen können. Tomi traf in seinem besten Spiel für Rapid allein zwei Mal die Stange, dazu gesellten sich weitere Großchancen, unter anderem des stark aufspielenden Florian Kainz. Was blieb: Rapid ist nunmehr neun Liga-Spiele gegen Sturm unbesiegt, inklusive Cup sogar zehn.

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