Tipp3-Bundesliga-Begegnung zwischen FK Austria Wien und SK Rapid am Sonntag, 21. April 2013, im Generali -Arena in Wien. Im Bild: Rapid Trainer Zoran Barisic.

© HERBERT PFARRHOFER/HERBERT PFARR

Bundesliga
05/24/2013

Drei Neue und zwei Rückkehrer für Rapid

Sportdirektor Schulte bastelt mit Trainer Barisic am Kader, Palla und Behrendt sind dabei.

von Alexander Huber

Der dritte Platz ist fixiert, also blickt Sportdirektor Helmut Schulte in die Zukunft: „Wir werden wahrscheinlich mit einem 23-Mann-Kader in die neue Saison gehen.“ Damit bleibt die Kadergröße gleich wie im Frühjahr, allerdings können Alar und Schimpelsberger nach ihren Achillessehnen-OPs erst wieder 2014 spielen. "Es werden deshalb immer wieder weitere Junge die Chance bekommen, sich im Training zu empfehlen", kündigt Barisic an.

Die Personalauswahl für die Profis erfolgt in enger Abstimmung von Schulte und Zoran Barisic, der vor seiner ersten kompletten Saison als Cheftrainer steht. "Wir werden diesen Status wohl bald offiziell machen können", sagt Schulte.

Abschied

Da fünf Spieler (Kulovits, Gerson, Katzer, Heikkinen, Prager) beimFinale gegen Ried am Sonntagverabschiedet werden, braucht es fünf Neue. Zwei davon sind Rückkehrer: Linksverteidiger Stephan Palla, 23, war an die Admira verliehen, Brian Behrendt, 21, nach Horn. „Ich sehe ihn in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld als Bereicherung“, sagt Barisic über den Deutschen. Und: „Palla ist 2008 als Bürscherl weggegangen, jetzt ist er physisch sehr kompakt.“

Die drei Neuen sollen die Innenverteidigung, das defensive Mittelfeld und den Sturm verstärken. Wobei der finanzielle Rahmen sehr eng ist. Schulte konkretisiert: „Wir stehen in Verhandlungen. Die Neuen sollen im mittleren Altersbereich liegen. Wir haben drei Routiniers über 30 und zwölf Spieler, die unter 24 sind. Dazwischen haben wir jetzt zu wenige, um stabil zu sein.“ Einer der Wunschkandidaten ist wie vom KURIER berichtet der 24-jährige israelische Teamspieler Almog Cohen von Nürnberg für das zentrale Mittelfeld. Sollten am Ende neben Tormann Novota noch sechs Feldspieler Legionäre sein, sieht Schulte "keine großen Probleme. Jeweils sechs werden im Matchkader aufscheinen, das sollte mit insgesamt sieben Legionären zu machen sein."

"Marie"

Barisic setzt bei den Zugängen auf technische und menschliche Qualitäten. „Verein, Name, Tradition, Stadt, Europacupstartplatz, das alles spricht bei den Verhandlungen für uns. Am Ende geht es aber natürlich auch um die Marie“, weiß der 55-jährige Deutsche Schulte, der zur Überraschung von Barisic schon Wienerisch gelernt hat.

Sprechen wird Barisic auch mit den protestierenden Fans: „Wir brauchen sie und werden alles versuchen, sie wieder ins Boot zu holen.“

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