Fehleinkauf: Dare Vrsic soll an den Mann gebracht werden.

© APA/GEORG HOCHMUTH

Bundesliga
12/07/2013

Austria-Sportchef Parits rudert zurück

Eingekauft wird nur, wenn unzufriedene Spieler an den Mann gebracht werden.

von Harald Ottawa

Nenad Bjelica hat sich von seinem kroatischen Landsmann Otto Baric einiges abgeschaut. Zumindest die Wortwahl: „Gegen die Admira fordere ich maximalen Einsatz“, sagt der Austria-Trainer vor dem heutigen Heimauftritt gegen das Schlusslicht der Liga.

Und dieses Spiel genießt Priorität gegenüber dem Champions-League-Ausklang gegen Zenit St. Petersburg. „Vielleicht werden wir am Mittwoch rotieren, aber gegen die Admira nicht. Das ist unser tägliches Brot, da geht es um viel.“ Und die Million, die die Wiener bei einem Sieg über die Russen erhalten könnten? „Wenn wir wieder Meister werden, geht es um mehrere Millionen. Ich habe den Titel längst nicht abgehakt, ich bin überzeugt, dass wir wieder ins Titelrennen eingreifen können.“

Dazu wird es wohl auch Verstärkungen brauchen. Und das Kapitel Transfermarkt ist eine eigene Geschichte in Violett: Nach der Derby-Niederlage gegen Rapid am 27. Oktober kündigte die Austria-Führung groß an, im Winter drei Neuerwerbungen zu verpflichten. Mittlerweile ruderte Sportchef Thomas Parits zurück: „Wenn keiner geht, kommt auch keiner“, heißt die neue Devise. Nachsatz: „Aber ich bin sicher, dass sich etwas tun wird, das war immer der Fall. Vor allem die Manager der unzufriedenen Spieler sind daran interessiert, einen Verein zu finden, bei dem ihre Klienten Stammspieler sind.“

Dare Vrsic soll an den Mann gebracht werden, auch Rubin Okotie kommt unter Bjelica kaum noch zum Einsatz. „Wir suchen nach Interessenten“, sagt Parits, der betont, dass auch im Ausland bei einem möglichen Abgang gesucht werde. Bereits in der Ära von Trainer Karl Daxbacher wurden einige Spieler aus Costa Rica getestet, der Kontakt ist bis heute nicht abgebrochen.

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