Sport | Fußball
02.01.2012

Breda will Leonardo nicht mehr zurück

Die Niederländer hoffen, dass Salzburg den offensiven Brasilianer kaufen wird.

Das Jahr 2011 war gerade zehn Minuten alt, da teilte Salzburg per E-Mail mit, dass man den Brasilianer Douglas da Silva von Hapoel Tel Aviv verpflichtet hatte.

Das Jahr 2012 begann anders, obwohl erwartet worden war, dass die Salzburger die Verpflichtung des Brasilianers Cristiano da Silva bekannt geben werden. Doch auf ein diesbezügliches eMail wartete man am 1. Jänner vergeblich. Das heißt aber nicht, dass der Transfer des Offensivspielers, der vom selben Manager wie Landsmann Douglas vertreten wird, gescheitert ist. Im Gegenteil: Dieser ist trotz fehlender Bestätigung längst fix.

Offiziell vorgestellt wird der 24-Jährige nun spätestens beim Trainingsstart nächste Woche. Denn bis dahin kann auch die letzte Kleinigkeit, die eine Präsentation am ersten Tag des Jahres verhindert hatte, aus der Welt geräumt werden. Cristiano soll zumindest bis Sommer 2015 ein Salzburger bleiben. Ein anderer Brasilianer steht nur bis Sommer diesen Jahres bei den Salzburgern unter Vertrag: Leonardo.

Kaufoption

Der 28-Jährige ist vor einem halben Jahr als Leihspieler von NAC Breda zu Österreichs Vizemeister gekommen. Die Salzburger besitzen eine Kaufoption für den Offensivspieler. Diese muss allerdings bis zum 15. März eingelöst werden.

Beim niederländischen Ehrendivision-Klub hofft man, dass Salzburg Leonardo kaufen wird. NAC Breda plagen nämlich finanzielle Probleme, dazu ist man auf Leonardo nicht gut zu sprechen, weil die Zusammenarbeit alles andere als friktionsfrei gewesen war.

"Salzburg muss uns bis Mitte März bekannt geben, ob man Leonardo kaufen will. Er macht sich sportlich gut in Österreich, aber es soll auch interne Probleme mit ihm geben", sagte NAC-Geschäftsführer Ed Busselaar dem Fachmagazin Voetbal International.