Brandstiftung: Anklage gegen Breno

Breno
Foto: EPA

Im Falle einer Verurteilung drohen dem Bayern-Spieler zwischen einem und 15 Jahren Haft.

Im Fall Breno hat die Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung Anklage gegen den Spieler von Bayern München erhoben. Nach den Ermittlungen, insbesondere aufgrund des Brandsachverständigengutachtens, gehe die Staatsanwaltschaft davon aus, dass Breno am 20. September 2011 kurz nach Mitternacht das von ihm und seiner Familie bewohnte Anwesen in Grünwald bei München vorsätzlich in Brand gesetzt hat.

   Nun wird die zuständige Große Strafkammer des Landgerichts München I darüber zu entscheiden, ob das Hauptverfahren eröffnet wird und wann eine Verhandlung stattfindet. Breno ist derzeit auf freiem Fuß.

Die Villa von Breno in München. Foto: REUTERS Die teilweise abgebrannte Villa in München.

Von den Bayern gibt es noch keine Stellungnahme. Dies sei Angelegenheit von Breno und seinem Anwalt, hieß es von Vereinsseite. Man werde den Brasilianer aber weiterhin vollumfänglich unterstützen.

Das Gesetz sieht für schwere Brandstiftung eine Freiheitsstrafe zwischen einem Jahr und maximal 15 Jahren vor.

(kurier) Erstellt am
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