Stammgast: Ex-Rapidler Axel Lawaree kennt Standard & Genk.

© Reuters/Robert Zolles

Nachgefragt
10/23/2013

Belgischer Doppelpack in der Europa League

Axel Lawaree über die Chancen von Salzburg und Rapid gegen Standard und Genk.

von Alexander Huber

Axel Lawaree ist prädestiniert dafür, über das belgisch-österreichische Europacup-Doppel am Donnerstag zu sprechen. Der 40-jährige Belgier stürmte 1996/’97 für Salzburgs Gegner Standard Lüttich und wird die Rapidler vor dem Spiel in Genk besuchen.

Über die beiden Klubs aus seiner Heimat weiß der Ex-Rapidler (2004–2006) als Spielerberater aus dieser Region alles. Lawaree über ...

... die Entwicklung des belgischen Teams In Belgien wird seit fast einem Jahrzehnt richtig gut mit den Jungen gearbeitet. Weil diese Talente dann wirklich zu den besten Vereinen Europas wechseln, spürt man diese Entwicklung auch beim Nationalteam.

... Salzburgs Gegner Standard Mit dem neuen Trainer Guy Lozon aus Israel waren sie zu Saisonbeginn überragend, aktuell sind sie nicht effizient und in einem kleinen Loch.

... seine Saison 1996/’97 bei Standard Damals waren sie noch nicht dieser tolle Ausbildungsverein. Die Akademie liefert erst seit einigen Jahren diese Toptalente, die dann ihre Chancen bei den Profis bekommen, um später sehr teuer verkauft zu werden.

... Rapids Gegner Genk Neben Standard und Anderlecht ist Genk der dritte Verein, der diesen Weg der Ausbildung geht. Momentan rutschen aber gerade nicht so viele Junge wie in Lüttich rein. Am überzeugendsten hat sich aus ihrem Nachwuchs Kevin De Bruyne entwickelt.

... die Chancen von Rapid und Salzburg Genk hat den Spielstil, um auch Topklubs schlagen zu können. Allerdings wird Rapid im Konter Chancen bekommen, wenn alle am Limit spielen – und ausnutzen, dass Genk alles spielerisch lösen will. In Salzburg wird es ein offenes Duell von zwei richtig talentierten Teams. Entscheidend ist dabei, wer effizienter sein wird.

... sein Karriereende Ich spiele noch für Hannutois in der fünften Liga Belgiens. Aber das sehe ich neben meinem Beruf als Spielerberater nur noch als Hobby. Also mit nur zwei Trainings pro Woche, und danach trinken wir gemeinsam Bier in der Kabine.

Belgiens goldene Generation:

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