Basler: "Arnautovic wie Torpfosten"

Marko Arnautovic bekommt schon wieder sein Fett ab.
Foto: reuters

Nach Paul Scharner ätzt auch der deutsche Ex-Teamspieler über das österreichische Enfant Terrible.

Sein Landsmann Paul Scharner hat vor einigen Tagen über Marko Arnautovic gemeint, er habe nur "Stroh im Kopf". Mario Basler, früherer deutsche Fußball-Teamspieler und auch kein Mann von Traurigkeit, ist ähnlicher Meinung wie der ÖFB-Legionär. In seiner Saison-Vorschau schrieb der Ex-Kicker in der Online-Ausgabe der Bild-Zeitung über Werder-Stürmer Arnautovic: "Du bist kein zweiter Cristiano Ronaldo, momentan bist du für das Spiel eher so effektiv wie ein fünfter Torpfosten!"

Basler nahm den Wiener, der im grünweißen Dress bisher mehr durch Skandale denn durch Tore aufgefallen und im ÖFB-Team viel schuldig geblieben ist, auch wegen seiner angeblich geäußerten Liebe zu Frauen mit Tattoos und Silikonbrüsten aufs Korn. "Und was soll der Thomas Schaaf jetzt machen, Marko? Silikon in die Trainingsbälle spritzen?!? Brustwarzen auf die Bälle malen?!?", fragte der Schreiber.

Die fetten Jahre sind vorbei

Die Hanseaten, die früher einmal auch den Kolumnisten Basler als Spieler unter Vertrag hatten, kamen in dem Ausblick generell gar nicht gut weg. Unter der Überschrift Thomas "Schaaf (Anm. Trainer) ist die ärmste Sau der Liga", ist u.a. zu lesen: "Lieber Willi (Anm. Lemke, Aufsichtsratsvorsitzender bei Bremen)! Wir zwei hatten wunderbare Werder-Jahre. Du hast mit dem Otto Rehhagel (Anm. Trainer) den Verein groß gemacht. Aber damals ist nicht mehr heute ...!"

Die fetten Jahre in Bremen seien vorbei. Keine Kohle, keine Star-Einkäufe, dafür Reibereien und Unruhe im Umfeld. "Bei Werder habt ihr ganz andere Sorgen. Ihr habt ja mehr Fußkranke im Kader als ein Zivildienstleistender je gesehen hat. Das einzige, was bei euch noch zielsicher läuft, sind einige Verträge - und zwar aus", schrieb Basler über die Bremer, die am Samstag im DFB-Cup in Heidenheim antreten.

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(apa / mod) Erstellt am
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