Sport | Fußball 05.12.2011

Aussprache vor Wr. Neustadt - Rapid

Vor der Partie kochen die Emotionen aufgrund der Stadionverbote für die Platzstürmer hoch.

Das Duell Wr. Neustadt - Rapid sorgt bereits vor dem Anpfiff am Samstag für Emotionen. Neustadt-Manager Alexander Gruber griff im KURIER vom Mittwoch Rapid frontal an. Wenig verwunderlich geht es um die mittlerweile 68 (ursprünglich 63) ausgeforschten Platzstürmer, für die noch immer kein österreichweites Stadionverbot gilt: "Es ist eine bodenlose Frechheit, wie Rapid mit diesen Übeltätern zögerlich umgeht." Um die Platzstürmer fernzuhalten, werden Hausverbote ausgesprochen und Ausweise kontrolliert. Gruber erklärte, dass im Extremfall "gar kein Rapidler reinkommt".

Rapid reagierte mit einem scharf formulierten eMail von Klubservice-Leiter Andy Marek. "Wer es mit sehr wenigen Fans zu tun hat, sollte nicht populistisch über Fanarbeit urteilen", erklärt Marek, der darauf hinweist, dass Rapid sowohl den Kartenverkauf, die Kontrolle, als auch die Ordner für den Gästesektor übernimmt und bezahlt. Wenn Wr. Neustadt das nicht passe, "senden wir euch die Karten gerne wieder zurück".

Aussprache

Mittwochnachmittag kam es dann zu einer Aussprache zwischen den Klubvertretern. Die Gastgeber schicken die Liste mit den Hausverboten nach Hütteldorf, wo sichergestellt wird, dass die Platzstürmer keine Tickets erhalten oder bereits gekaufte Karten ungültig werden.

Damit ist gewährleistet, dass rund 2000 friedliche Rapid-Fans ihre Mannschaft im Stadion unterstützen können. Der harte Kern der Fans will allerdings den stillen Protest fortsetzen.

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( Kurier ) Erstellt am 05.12.2011