Arnautovic vorübergehend "taub"

Ohne Rücksicht auf Verluste: Marko Arnautovic.
Foto: APA

"Ich habe das 4:3 mit dem Ohr gemacht und konnte danach nichts mehr hören", meinte der Werder-Legionär nach dem Testspiel.

Marko Arnautovic ist immer für Kurioses gut. Und zwar nicht nur abseits des Feldes, sondern auch auf dem Rasen: Der Österreicher erzielte im Testspiel seines SV Werder Bremen gegen den Freiburger SC im Finish zwei Tore (68., 88.) und war danach "taub", wie er nach dem 4:3 (2:1) gestand. "Ich habe das 4:3 mit dem Ohr gemacht und konnte danach nichts mehr hören", verriet der Stürmer, der zuletzt in der Bundesliga im Vorjahr gegen den 1. FC Köln ein Kopftor erzielt hatte.

"Ich hoffe, das passiert mir jetzt wieder öfter", meinte der Wiener mit serbischen Wurzeln. Arnautovic war erst in der 64. Minute eingewechselte worden und hatte mit seinem Doppelpack maßgeblich dazu beigetragen, dass aus einem 1:3-Rückstand noch ein 4:3 wurde, wobei er seinen ersten Treffer nach einem Solo mit einem "Gurkerl" abgeschlossen hatte. Trainer Thomas Schaaf gefiel der Probegalopp, er resümierte: "Das war das beste Spiel in der bisherigen Vorbereitung."

Bayern verliert ohne Alaba

Deutschlands Rekordmeister FC Bayern kassierte indes im Test-Turnier in Mainz einen Dämpfer. Die Münchner verloren ohne ÖFB-Teamspieler David Alaba im zweiten Halbfinale des "Liga total! Cup" gegen den HSV 1:2 (0:2). Son Heung-Min (7., 30.) war mit seinen beiden Treffern - beim ersten hatte Bayerns neuer Star-Goalie Manuel Neuer gepatzt - vor rund 30.900 Fans in der Coface Arena der Matchwinner, der Anschlusstreffer von Toni Kroos (57.) kam in der nur 60 Minuten dauernden Partie zu spät.

Damit verpassten die Bayern das erhoffte Gipfeltreffen mit Champion Borussia Dortmund, der sich mit 1:0 (0:0) gegen Gastgeber FSV Mainz durchsetzte. BVB-Neuverpflichtung Ivan Perisic (33.) erzielte das Goldtor. Bei den unterlegenen Hausherren spielte der im Sommer von Austria Wien geholte ÖFB-Teamspieler Julian Baumgartlinger bis zur 47. Minute, sein Landsmann Andreas Ivanschitz bis zur 53. Minute. Die Mainzer verloren verdient, nur bei einem Distanzschuss von Ivanschitz (27.) strahlten die Hausherren neun Tage vor dem Start in die dritten Runde der Europa-League-Qualifikation Gefahr aus.

Mehr zum Thema

(APA / hw, wol) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?